Dackelrennen

7. Internationales Dackelrennen lockt viele Zuschauer an

Wangen / Lesedauer: 3 min

7. Internationales Dackelrennen lockt viele Zuschauer an
Veröffentlicht:23.09.2019, 18:49

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„Volle Kanne“ hieß es auch in diesem Jahr wieder beim mittlerweile 7. Internationalen Dackelrennen. Das ideale Dackel-Rennwetter lockte am Sonntagnachmittag viele Zuschauer auf die Sportwiesen am Gehrenberg. 55 Dackel lieferten sich spannende Rennen. Am Ende siegten aus der Klasse „Normalschlag“ Dackelin Heidi (Familie Zapf aus Siggen), von den „Zwergschlägen“ Dackel Max (Familie Herzig) und aus der Mix-Klasse Dackelin Frieda ( Familie Kubli aus der Schweiz). Als Pausenfüller für dieses Spaßrennen gab es eindrucksvolle Vorführungen der Gruppe „Dackelzauber“, die mit ihren gut dressierten Dackeln aus der Schweiz angereist war, die zum Teil akrobatische Leistungen boten.

Das Rennteam und die Veranstalter - Udo Wellen und sein Team- hatten wieder einmal das Wetterglück auf ihrer Seite. Die 55 kleinen Vierbeiner, die mit ihren Herrchen und Frauchen sogar aus Österreich und aus der Schweiz angereist waren, hatten ihre helle Freude - auch wenn es ab und zu zwischen den aufgeregten Dackelrennläufern zu kleinen Scharmützeln kam, die Melanie Schulz (Rennteam) kurzerhand mit einem Eimer kalten Wasser beendete. Die Hundehalter bedankten sich, selbst wenn sie dabei auch eine volle Ladung abbekamen – zur Schadenfreude der Zuschauer.

Gestartet wurde in drei Klassen: „Normalschlag“, „Zwergschlag“ und „Mix“. Es waren jeweils zwei bis drei Dackel am Start, die von den „Lockern“ aus einer Distanz von ca. 50 Metern ans Ziel gelockt wurden. Auf kurzen Beinen, mit wehenden Ohren und aufgeregtem Gehechel ging es ins Rennen. Blitzschnell und gut trainiert bewältigten die Vierbeiner die Strecke in ca. 8 bis 10 Sekunden – wenn sie denn wollten, gemäß dem Start-Motto: „Hier starten wir – wenn wir wollen.“ Manche blieben auf halbem Wege stehen oder machten einfach kehrt. Nichts desto trotz: Die meisten kamen ins Ziel, wo sie von ihren Haltern belohnt wurden mit Streicheleinheiten, Lob und einem frischen Schluck Wasser. Die Schnellsten kamen übers Achtel-, Viertel- und Halbfinale schließlich in den Endlauf. Doch letztlich zählte nicht die Leistung und die Schnelligkeit, sondern der Spaßfaktor, oder, wie Rennleiter Udo Wellen es ausdrückte: „Nix muss, alles darf.“

Die vielen Zuschauer waren wieder einmal hellauf begeistert. „Witzig, süß…große Klasse!“ Kommentare wie diese hörte und strahlende Gesichter sah man rund um das spannend-spaßige Renngeschehen. Am Ende winkten den erfolgreichen Hundehaltern Medaillen und Preise wie beispielsweise der Besuch im Passauer Dackelmuseum oder einige Packungen gesundes Hundefutter. Das Kommen hatte sich auf jeden Fall gelohnt – und viele waren bereits das vierte oder fünfte Mal dabei. Auch im nächsten Jahr wollen sie mit ihren blitzschnellen Vierbeinern wieder an den Start gehen, wenn es heißt: „Volle Kanne – auf die Plätze – Dackel – Los!“