Fachklinik

Land fördert Fachkliniken in Wangen mit 3,75 Millionen Euro

Wangen / Lesedauer: 2 min

Damit ist die Klinik im Allgäu eines von zwei Projekten in Baden-Württemberg, die die ersten Zuschüsse für Bauvorhaben bekommen. Wofür die Fachkliniken das Geld verwenden wollen, und wer noch profitiert.
Veröffentlicht:20.12.2022, 14:00

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Die Fachkliniken Wangen erhalten für die Sanierung des Martinsbaus vom Land Baden-Württemberg rund 3,75 Millionen Euro. Wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration mitteilt, stammt das Geld aus dem Jahreskrankenhausbauprogramm 2022.

Sanierung im Martinsbau betrifft zentrale Bereiche

Die Fachkliniken Wangen planen, den Martinsbau im Erdgeschoss neu zu ordnen und zu sanieren. Zentrale Bereiche der Fachklinik sind hiervon betroffen. Der Intensivbereich sowie angrenzende Überwachungsstationen werden erneuert.

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Die Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU) freuen sich über die Förderung. Baden-Württemberg habe, so teilen sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit, eine der höchsten Krankenhausinvestitionsquoten bundesweit. Sie sehen in der Landesförderung „ein starkes Zeichen für eine gute Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und für die Zukunft des Gesundheitsstandortes Wangen.“

Programm umfasst insgesamt 248 Millionen Euro

Mitte August hatte die Landesregierung das Jahreskrankenhausbauprogramm 2022 verabschiedet, das insgesamt 248 Millionen Euro umfasst. Darin wurde unter anderem die Fachkliniken Wangen aufgenommen. „Eine moderne, bedarfsgerechte und tragfähige Krankenhausinfrastruktur ist das A und O einer guten Gesundheitsversorgung“, betont Gesundheitsminister Manne Lucha. Das Land fördere daher Investitionen in erheblichem Umfang.

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Nun zahlt das Land die Gelder einer ersten Tranche aus. Neben Wangen erhält das Städtische Klinikum Esslingen einen Förderbescheid über 13,75 Millionen Euro. Bis Mitte kommenden Jahres sollen auch die Förderanträge der anderen Projekte geprüft und abgewickelt werden.

Verbliebene Gelder sollen Baupreissteigerungen ausgleichen

Die noch übrigen 108 Millionen Euro aus dem Krankenhausbauprogramm 2022 will das Land als zweite Tranche bereits geförderten Projekten, die stark von Baupreissteigerungen betroffen sind, geben. Das hat der Ministerrat am Dienstag beschlossen. Welche Projekte, und ob also die Fachkliniken davon profitieren werden, ist derzeit noch offen.