Kirchenrenovation

Windkraftbetreiber WAS spenden für Kirchenrenovation

Leutkirch / Lesedauer: 2 min

Unternehmen übergibt 3000 Euro an die Kirchengemeinde
Veröffentlicht:30.11.2020, 17:00
Aktualisiert:30.11.2020, 17:01

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Pfarrer Paul Notz und die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats in Unterschwarzach, Andrea Maucher haben Grund zur Freude: Manfred Rief, der Geschäftsführer der WAS-Windkraft GmbH hat ihnen einen Scheck zugunsten der Kirche Unterschwarzach überreicht, die in den vergangenen Jahren renoviert und saniert wurde.

Der gebürtige Unterschwarzacher Manfred Rief, der dort auch geheiratet hat, und sein Geschäftsführerkollege, zuständig für die Windkraftanlagen am zweiten Standort der GmbH auf der Schwäbischen Alb waren sich rasch einig, der Kirchengemeinde bei dem Projekt finanziell unter die Arme zu greifen. Nur die Spendensumme blieb am Anfang noch offen.

Andrea Maucher erzählt lächelnd: „Beim ersten Gespräch war von 500 Euro die Rede, vergangene Woche dann von 2000 Euro und jetzt sind es tatsächlich 3000 Euro geworden.“

Geld das die Gemeinde gut brauchen kann, denn von der Gesamtsumme von 1,39 Millionen Euro muss die Kirchengemeinde 90 000 Euro über Spenden aufbringen.

Rief setzt die Spende in Relation: „Wenn wir für die Anlage einen Mechaniker aus Bremen herfahren lassen müssen, kostet uns das allein soviel an Reisekosten.“ Außerdem war das Jahr 2020 ein so hervorragendes Windkraftjahr, dass man jetzt bereits den Umsatz gemacht habe wie im gesamten vergangenen Jahr. Den Anstoß für die Spende gab übrigens einer der 30 Mitgesellschafter, Alois Maucher, berichtet Rief.

Pfarrer Notz hat dann auch gleich noch einen Witz zum Thema Spenden parat: „Fragt ein nicht ganz armes Gemeindemitglied den Pfarrer: Wenn ich 20 000 Euro für die Kirchenrenovation gebe, komme ich dann dem Himmel näher? Antwortet der Pfarrer trocken: Das weiß ich nicht, aber probieren tät ich es.“

Manfred Rief, der vor einiger Zeit von einem äußeren Zipfel der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach aus Eggmannsried in den anderen äußersten Zipfel nach Rahmhaus zwischen Arnach und Immenried gezogen ist, outet sich auch dort als Kirchen- und Sakralmäzen, denn er hat die Renovation der dortigen Kapelle mit vorangetrieben.