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Elektrotechnisches Museum

Neue Dauerausstellung in Leutkirch: Womit Kinder früher spielten

Leutkirch / Lesedauer: 2 min

Das Elektrotechnische Museum in Leutkirch feiert sein 25-jähriges Bestehen. Was sich das Geburtstagskind wünscht.
Veröffentlicht:05.10.2023, 15:57

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Eine Kinderabteilung besitzt seit wenigen Tagen das Elektrotechnische Museum in Leutkirch. Dessen Eröffnung war Höhepunkt des Festabends zum 25-Jahr-Jubiläum.

Der neue Raum im Museum ist ein Geburtstagspräsent, mit dem Museumsleiter Manfred Stör nicht nur alle Besucher, sondern auch ein Stückweit sich selbst beschenkt. Das wurde an der Freude deutlich, mit dem Stör seinen Gäste die Ausstellungsstücke zeigte und vorführte.

Mehr als verdreifacht

Zuvor hatte er mit der von ihm gewohnten Begeisterung die Zeit seit 1998 Revue passieren lassen. Von 120 Quadratmetern wuchs das Museum auf heute rund 400 Quadratmeter mit etwa 1500 Objekten. Dass von denen weit mehr als 50 Prozent funktionieren, ist Störs Stolz. Ebenso der Umstand, dass sein Elektrotechnisches Museum schon mehrere Fernsehsender nach Leutkirch gelockt hat.

Die neue Dauerausstellung ist offiziell eröffnet.
Die neue Dauerausstellung ist offiziell eröffnet. (Foto: Steffen Lang)

Immens wichtig für die Einrichtung ist die Mitarbeit von Manfreds Ehefrau Monika. Ebenso unentbehrlich ist die Unterstützung durch den Förderverein, der nicht nur finanziell viel schultert, sondern dessen 60 Mitglieder auch sehr oft tatkräftig mitanpacken.

Störs Wunsch an den OB

„Manfred Stör und sein Team sind etwas ganz Besonderes“, hob denn auch Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle in seiner kurze Ansprache hervor. Er dankte für das, „was Sie hier für ihre Mitmenschen machen“. Henle hat sicherlich auch mit zurück ins Rathaus genommen, dass sich Stör mehr und größere Hinweisschildern aufs Museum in der Stadt wünscht.

Der Landtagsabgeordnete Raimund Haser (CDU) würdigte „das mit viel Liebe und Aufwand betriebene Privatmuseum“ als „Botschafter der Region“. Von Störs Technikbegeisterung und dem Glauben, dass technische Neuerungen Verbesserungen mit sich bringen, könne sich die heutige Gesellschaft eine Scheibe abschneiden, so Haser.

Strom früher und morgen

Vor Vertretern zahlreicher befreundeter Museen gab es auch ein kurzes Grußwort von Gerlinde Schweigert, Vorsitzende des Fördervereins, ein Gedicht von Beate Stör und einen Sketch. Alexander Schuch und Martin Wirbel von der Netze BW ergänzten Störs Rückblick auf das Jubiläum „125 Jahre Strom in Leutkirch“ um einen Ausblick auf die Stromversorgung der Zukunft.

Danach folgte die Eröffnung de Kinderabteilung und schließlich die Zeit, in der man die Vielzahl an Objekten im Museum begutachten konnte.