Fördergeld

Fördergelder für Radwege

Leutkirch / Lesedauer: 2 min

Unter anderem die Unterführung bei Herlazhofen und der Ausbau des Illertalradwegs bei Aitrach sind im Förderprogramm.
Veröffentlicht:07.03.2021, 20:00
Aktualisiert:07.03.2021, 20:01

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Vom aktuellen Förderprogramm des Landes für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur profitieren auch drei Verbindungen im Raum Leutkirch und Aitrach, berichten die beiden Abgeordneten Raimund Haser (CDU) und Petra Krebs (Grüne) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Und zwar die Geh- und Radwegunterführung unter der L 319 im Zuge der Radwegeverbindung zwischen Herlazhofen und Leutkirch, die Anbindung des Center Parcs an das übergeordnete Radwegenetz bei Haselburg durch Unterführung der L 318 und der Ausbau des Illertalradwegs zwischen Mooshausen und Aitrach . Alle drei Radwege wurden im vergangenen Jahr neu in das Programm aufgenommen.

Verbesserte Infrastruktur

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Fuß- und Radwege verbessert sich die Infrastruktur in der Region deutlich“, betonen Haser und Krebs. „Radfahren und zu Fuß gehen ist gesund und ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege.“

Die Radverkehrsförderung spielw eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel sei, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. „Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

70 Millionen für 143 neue Bauvorhaben

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. Es biete viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft.

Insgesamt habe das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr 143 neue Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 70 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies sei fast eine Vervierfachung innerhalb von drei Jahren. 2018 betrug die Förderhöhe noch 18 Millionen Euro.