Kleinbühne

Weitere Unterstützung für Kulturveranstalter - Land fördert zwei Projekte in Isny im Allgäu

Isny / Lesedauer: 2 min

Weitere Unterstützung für Kulturveranstalter - Land fördert zwei Projekte in Isny im Allgäu
Veröffentlicht:17.12.2021, 17:07

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Das Land greift erneut kleineren Kinos, Theatern und Kleinbühnen unter die Arme: Mit seinem Impulsprogramm für die Kulturszene will das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Kulturschaffende in der Musik, im Schauspiel, im Kino oder in der bildenden Kunst weiter unterstützen. Von der neuen Förderrunde des Programms „Kunst trotz Abstand“ profitieren auch das Isny Oper Festival und das Kulturforum Isny, erklären die Landtagsabgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU) jetzt in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Das Isny Oper Festival erhält für die Umsetzung des Projekts „Die Odyssee“ 15 919 Euro und das Kulturforum Isny für das Projekt „Pop Up“ 30 800 Euro „Das Land ist ein verlässlicher Partner für die Kulturszene auch und vor allem unter Pandemiebedingungen“, sagen Krebs und Haser .

In dieser Förderrunde wurden Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt 1,7 Millionen Euro ausgewählt. Erstmals gefördert werden Projekte, die coronabedingt abgebrochen werden mussten und für die keine Finanzierung mehr zur Verfügung steht. „Die Unterstützung der Kultur in diesen Zeiten ist enorm wichtig“, so Haser und Krebs. Das Programm sei ein „wichtiges Zeichen für Künstlerinnen und Künstler: Die Politik lässt die Kunst nicht im Stich.“ Es gehöre zu einer breit gefächerten Unterstützung der Kulturszene, mit der seit Beginn der Pandemie sowohl analoge als auch digitale oder hybride Veranstaltungen gefördert werden können.

Die Jury achtete bei der Auswahl der Projekte darauf, dass Veranstaltungen ermöglicht werden und möglichst viele Künstlerinnen und Künstler Auftritts- und Arbeitsmöglichkeiten in den Projekten finden. Haser und Krebs: „Uns ist bewusst, dass es Kulturschaffende momentan nicht leicht haben. Mit unserem Programm tragen wir dazu bei, dass Veranstaltungen für alle Beteiligten sicher sind und ohne finanzielles Risiko stattfinden können“, erläutern die Landtagabgeordneten abschließend: „Die Projekte in unserer Region zeigen vorbildlich, wie Kunst und Kultur unter schwierigen Bedingungen stattfinden können.“