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Fürst erhält „höchste Auszeichnung Isnys“

Isny / Lesedauer: 2 min

Fürst erhält „höchste Auszeichnung Isnys“
Veröffentlicht:29.11.2010, 16:55

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Zum 80. Geburtstag hat Fürst Paul von Quadt zu Wykradt und Isny ein besonderes Geschenk der Stadt und des Gemeinderats erhalten: Die Medaille zum 600-jährigen Jubiläum der Stadterhebung in Gold. Einer ganz besonderen Auszeichnung für der Stadt Isny verdiente Personen und Bürger.

„Das bedeutet mir sehr viel, von Isny ausgezeichnet zu werden.“ Fürst Paul von Quadt zu Wykradt und Isny war am Montagvormittag angesichts des Geschenks der Stadt Isny und des Gemeinderats sichtlich gerührt. Bürgermeister Rainer Magenreuter und Hauptamtsleiter Oswald Längst haben das Präsent verbunden mit den besten Wünschen zum 80. Geburtstag des Fürsten überbracht. „Er und seine Frau Fürstin Maria-Charlotte zu Wykradt und Isny haben in Isny einen Namen“, so Magenreuter feierlich. „Sein Hauptaugenmerk lag in den vergangenen Jahren stets auf Kindern, Schülern und Jugendlichen in Isny. Für sie setzt er sich ein.“ Unter anderem dafür solle er die „höchste Auszeichnung“ der Stadt Isny erhalten.

Die Medaille zum 600-jährigen Jubiläum der Stadterhebung Isnys gibt es in Gold, Silber und Bronze. Sie wurde anlässlich der 600-Jahr-Feier der Stadt 1965 auferlegt und wird an verdiente Isnyer Bürger und Repräsentanten aus der Politik, die sich Isny besonders verdient gemacht haben, verliehen. Zu den Inhabern der goldenen Medaille gehören auch Günter Oettinger und Edmund Stoiber, ehemalige Ministerpräsidenten Baden-Württembergs und Bayern.

Im gemütlicher Runde unterhielten sich der Jubilar und die Gäste über Isnys Geschichte, von der Entstehung der freien Reichsstadt bis zur heutigen Existenz. „Dinge, bei denen man die Isnyer Geschichte immer noch spürt“, so Fürst von Quadt, wurden thematisiert.

Der Jugendarbeit verschrieben

Zu den aktuellen Entwicklungen der Windenergie in der Stadt, äußerte sich der Fürst positiv. „Es gibt Widerstände, aber man kommt nicht darum herum diese Kraft auszunutzen. Wenn man eine Anlage baut ist der Platz natürlich nicht schöner, aber besser als einzelne verteilt. Das sind Notwendigkeiten.“ Die Altstadtsanierung sei aus seiner Sicht ebenso notwendig. „Auch die Tiefgarage halte ich für sinnvoll.“ Seit 1994 hat sich der Fürst von Quadt der Jugendarbeit in Isny verschrieben. „Das ist mehr als nur ein Steckenpferd.“ Bis heute ist er im Vorstand des Trägervereins Schulsozialarbeit e.V. engagiert. Zur Lage in Isny ist er sich sicher: „Isny ist erstaunlich gut aufgestellt, was die Jugendarbeit angeht.“