Heimat

Auf dem Weg ins Jubiläumsjahr

Isny / Lesedauer: 2 min

Generalversammlung des FC Isny mit Rückblick auf die beendete Fußballsaison und Ausblick auf 2024
Veröffentlicht:30.06.2022, 18:26
Aktualisiert:30.06.2022, 18:27

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Die Relegationsniederlage gegen den TSV Schlachters, die den Verbleib des FC Isny in der Fußball-Kreisliga A besiegelte, war noch frisch, da musste der Verein schon wieder zur Tagesordnung übergehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es stand die Generalversammlung an, in der ein großes Ereignis schon seine Schatten voraus warf: 2024 wird der FC Isny nämlich 100 Jahre alt. Und dafür müssen schon jetzt Vorbereitungen getroffen werden.

Für den Vorsitzenden Stefan Huber und seinen Stellvertreter Adrian Bodenmüller war der Blick auf die gerade zu Ende gegangene Saison ein sehr persönlicher. Denn beide sind neben ihrem Ehrenamt noch aktive Spieler in der ersten Mannschaft. Diese hatte Platz zwei in der regulären Saison erreicht und war dann erst in der Relegation an Schlachters gescheitert. Diesen Erfolg hoben Bodenmüller und Huber trotz des verpassten Aufstiegs denn auch hervor.

Zudem gewann die zweite Mannschaft in der Kreisliga B die Meisterschaft. Der Verein wolle vor allem mit „Isnyer Jungs“ den Weg fortführen, sagte Bodenmüller. Für dieses Projekt gibt sich der Verein die nötige Zeit, auch wenn es eine Sehnsucht gibt: Im Jahr 2024 will der FCI gerne wieder in der Bezirksliga spielen. Pünktlich zum Jubiläumsjahr, zum 100. Geburtstag. Verantwortlich für die erste Mannschaft wird ab kommender Saison der 37-jährige Misel Saric sein, der sich auf der Generalversammlung vorstellte und für das Vertrauen bedankte, dass er in Isny seinen Einstieg in die Trainerkarriere wagen darf.

Dass es dem FC Isny gelingen kann, langfristig wieder höherklassig zu spielen, zeigte Jugendleiter Björn Ludwig , der von sehr gut mit Nachwuchskickern gefüllten Jugendmannschaften, die alle ohne Spielgemeinschaft auskommen, berichtete. Nur bei den Trainern gebe es noch Bedarf, sagte Ludwig. Besonders hervor hob er die Erfolge der A-Jugend, die in der Leistungsstaffel von Sieg zu Sieg eilt und im Bezirkspokalfinale steht (Mittwoch, 6. Juli, 18.30 Uhr in Amtzell).

Vorstandswahlen standen in dieser Versammlung zwar keine an – und doch wusste Bodenmüller von einem neuen Gremium zu berichten, das sich innerhalb des Vereins gebildet hat. Das „Festkomitee“ soll sich darum kümmern, dass mit gut eineinhalb Jahren Vorlauf die Planungen fürs Jubiläumsjahr ins Rollen kommen. Unter anderem ist ein Spiel gegen einen „attraktiven Gegner“ vorgesehen, der gerade noch gesucht wird. Wenn 2024 der Anpfiff dazu erfolgt, dürfte das Adolf-Wälder-Stadion längst eine Anzeigetafel haben, die in den nächsten Wochen montiert werden soll – und eine Überdachung von Teilen der Tribüne.