Bürgerworkshop

Pavillion an der Schule soll weichen

Bad Wurzach / Lesedauer: 2 min

Bürger bringen Ideen zur Außengestaltung am neuen Kommunikationszentrum in Unterschwarzach ein
Veröffentlicht:29.03.2015, 19:06
Aktualisiert:24.10.2019, 04:00

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Beim Bürgerworkshop überlegen sich Vereins- und Verwaltungsvertreter, wie die Außenanlage am neuen Kommunikationszentrum aussehen könnte. Die einzelnen Gebäude bleiben dabei bestehen, lediglich der Pavillon soll abgerissen werden. Zu diesem ersten Workshop nach der Aufnahme als Schwerpunktgemeinde in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat sich am Freitag ein Kreis von etwa 25 Vertretern der örtlichen Vereine, Bürgerschaft und Verwaltung in der Grundschule Unterschwarzach getroffen, um sich in den jetzt konkreter werdenden Prozess einzubringen.

Begonnen haben die Planungen bereits im letzten Jahr, als die Verwaltung im Rahmen einer breit angelegten Bürgerbeteiligung zusammen mit den Planungsbüro Planstatt Senner aus Überlingen ein Entwicklungskonzept für Unterschwarzach erstellte. Im Laufe von mehreren Bürgerworkshops und Ortsbegehungen wurde dabei ein Konzept entwickelt, durch welches Unterschwarzach nach der entsprechenden Bewerbung in die Förderung aufgenommen wurde. Deshalb steht dem Ort dieses Jahr eine Fördersumme von 325 350 Euro zur Verfügung.

Gemäß diesem Konzept stehen die Umgestaltung der Außenanlagen um das Schulgebäude an. Auch im Gebäude selbst stehen Veränderungen an: In die leer stehenden Räume der ehemaligen Hauptschule sollen Verwaltung und verschiedene Vereine in die Räume im Erdgeschoss einziehen - ein Kommunikationszentrum soll dort entstehen. Laut der Ortsvorsteherin Silvia Schmid waren zu diesem Termin daher auch hauptsächlich Vertreter der Verwaltung, unter anderem Bürgermeister Roland Bürkle, und Vereine anwesend. Schließlich seien sie die späteren Hauptnutzer dieses Bereiches und könnten so ihre jeweiligen Interessen abgleichen. Ziel ist es, die Außenanlagen so aufzuwerten, dass diese der neuen intensiven öffentlichen Nutzung gerecht werden und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

Den Workshop leiteten zwei Mitarbeiterinnen des Planungsbüros, zum einen Tina Hekeler, welche bereits im vergangenen Jahr die Planung unter Einbeziehung der Bürgerschaft begleitet hat, und zum anderen Christin Grob, welche die Ideen und Anregungen der Teilnehmer in die Entwürfe einarbeiten wird. Mittelpunkt der Veranstaltung war dabei die Arbeit der Teilnehmer in kleinen Gruppen von jeweils vier bis fünf Personen, in welchen mit Hilfe eines Luftbildes des Areals und verschiedenen Miniaturmodellen von möglichen Gestaltungsobjekten die zukünftige Ausgestaltung diskutiert wurde.

In diesen ging es dann ohne lange Vorlaufphase direkt in die Überlegungen und Planungen. Neben der Anordnung von möglichen Objekten wie Wasserspielen oder Sitzgelegenheiten, machten sich die Teilnehmer dabei unter anderem auch Gedanken darüber, wie man etwa eine gewisse Vandalismus-Sicherheit herstellen kann und ob ein öffentliches WC eingeplant werden soll.

Im Anschluss an die Gruppenarbeit stellten alle Teilnehmer ihre Ideen vor. Im nächsten Workshop, der für den 19. Juni geplant ist, werden dann die von Christin Grob anhand der Vorschläge entwickelten Entwürfe vorgestellt und besprochen.