Königsheim

Königsheim freut sich auf Peter Schad

Königsheim / Lesedauer: 2 min

Wie es kommt, dass Schad und seine Dorfmusikanten beim Jubiläum auftreten
Veröffentlicht:28.06.2018, 09:47
Aktualisiert:22.10.2019, 18:00

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Von Oberschwaben auf die Alb und andersrum: Wenn Peter Schad mit seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten am Samstag im Königsheimer Festzelt auftritt, dann tut er das quasi bei Freunden. Denn der Musiker aus Bad Wurzach ist nicht nur als Komponist ein alter Bekannter, sondern auch persönlich durch Karl-Richard Frech .

Eigentlich wollten die Königsheimer Musiker für eine Jubiläumsveranstaltung keinen „dicken Fisch“ mehr an Land ziehen. Doch dann fand sich ein anonymer Sponsor, der im Fall des Falles einspringen würde. Doch bei Peter Schad, ist sich Karl-Richard Frech sicher, wird die Sorge unbegründet sein. Denn der Musiker hat weit über Oberschwaben hinaus eine Fangemeinde.

Einen Mini-Fanclub gibt es auch in Königsheim. Zu der gehört Karl-Richard Frech. „Ich schau dann im Internet, wo die Dorfmusikanten auftreten und dann fahren wir da hin.“

Aber Schad ist für Königsheim auch in anderer Hinsicht ein alter Bekannter: Schon lange hat die Blaskapelle von ihm komponierte Walzer, Polkas oder Märsche im Repertoire. Manchen gefalle diese Art Musik nicht, sagt Frech, aber das sei auch ok. Er selbst genießt gerade Schads Stücke sehr und auch, wie die Oberschwäbischen Dorfmusikanten sie darbieten. Es seien alles sehr gute Musiker, meist Dirigentenkollegen von Schad. Deshalb sei es nicht ganz einfach, einen passenden Termin zu finden: Die Musiker haben ihre eigenen Auftritte. Schad nach Königsheim holen wolle man schon lange, aber die Halle sei für ein solches Kaliber zu klein. Jetzt steht ein 600-Mann-Zelt zur Verfügung zum 110-jährigen Bestehen.

Mit Peter Schad verbindet Frech fast schon eine Freundschaft: „Er war schon bei mir und ich bei ihm“, sagt er. Und das kam so: Der Musikverein bestellte Noten und Schad wollte sie schicken. Weil Frech aber einen Bruder hat, der in Leutkirch lebt, verband er beides und holte die Noten selber ab. Das endete dann mit einem lustigen Nachmittag im schad’schen Garten.

Auch sonst sei der Musiker trotz seines ruhigen Wesens ein lustiger, spontaner Mensch, der schon mal nach einem Workshop in Bubsheim zum Königsheimer Stammtisch dazu stieß. Schads Musik tue gut, vor allem die weichen, schönen Melodien, sagt Frech. Drum nimmt er mehrmals in der Woche sein Tenorhorn nach der Arbeit heraus und spielt zu einer CD von Peter Schad mit. „Es macht Spaß. Der hat es drauf.“