Vernissage

Sabine Ziegler wirft den Blick zurück

Aitrach / Lesedauer: 2 min

Ausstellung der ehemaligen Aitracherin in der alten Heimat eröffnet
Veröffentlicht:31.10.2016, 15:59
Aktualisiert:23.10.2019, 11:00

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Zur Vernissage der Ausstellung der Malerin Sabine Ziegler haben sich zahlreiche Kunstinteressierte im Aitracher Rathaus eingefunden.

Dort präsentierte die in Aitrach aufgewachsene und nun im Großraum München lebende, freischaffende Künstlerin Sabine Ziegler 18 Aquarelle, darunter vorwiegend prägende Aitracher Dorfansichten, aber auch eindrucksvolle Tierbilder.

Unbeschwerte Kindheit

Getreu dem Motto der Ausstellung „Impressionen aus der Heimat – Der Blick zurück” zeigen ihre Werke Ortsansichten, die die Liebe der Autodidaktin zur Illertalgemeinde unterstreichen, wo sie eine unbeschwerte Kindheit und Jugend erlebte.

Impressionen, wie beispielsweise ein altes bäuerliches Anwesen am Höllweg oder der alte Zehnstadel oder die alte Papierfabrik im Illergries stehen beispielhaft für eine Dorfgeschichte, aber auch eindrucksvolle Tierportraits zeugen von der Leidenschaft der Künstlerin für Farbe und Technik.

„Etwas ganz Besonderes“

Zur Malerei sei sie schon in ihrer Schulzeit gekommen, erinnert sie sich. „Papier und Malstifte waren im Elternhaus stets reichlich vorhanden, damals war das was ganz Besonderes.“ Einige ihrer „Blick-Zurück-Bilder“ habe sie ein bisschen geschönt, gab sie zu, was sie jedoch darstellen wolle, seien Orte der Ruhe, „Orte die mir was bedeuten“.

Ein großes Anliegen sei ihr die Aufwertung und Anerkennung der Aquarellmalerei, die oft als „Hausfrauenmalerei“ geringeschätzt werde. „Das liegt mir am Herzen, und das möchte ich aus der Ecke holen und zeigen, ja, es geht auch anders.“

Großer Zuspruch

Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte Bürgermeister Thomas Kellenberger auch ehemalige Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen acht Jahren im Rathaus ausgestellt haben. Bislang zeigten Maler, Bildhauer und Fotografen bei insgesamt 15 Ausstellungen ihre Werke. Dies zeige den großen Zuspruch der Aitracher Bevölkerung zur Kultur. Der Gemeindechef hatte auch schon sein Lieblingsbild ausgeguckt: „Das Bild mit den Allgäuer Braunviehkühen.“