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10 Jahre Eisenharzer Rallyepiloten „Für den guten Zweck“

qEisenharz / Lesedauer: 2min

Allgäuer Lederhosenexpress war auch 2022 erfolgreich
Veröffentlicht:25.01.2023, 16:51
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Im Mai letzten Jahres schaffte es das Rallyeteam auf die Titelseite der Stadtzeitung in Bad Neuenahr- Ahrweiler anlässlich der symbolischen Scheckübergabe von stolzen 12.407,51 Euro an den Vertreter der Fluthelfer der AHRche auf dem Gelände des künftigen Skateparks. Im September 2022 wurde nun das Spendenziel von 700.000 Euro erreicht, um das Projekt umsetzen zu können. Nicht zuletzt durch die großartiger Unterstützung Argenbühler Firmen, sowie Firmen aus dem nahen Umfeld und privaten Spendern. Das Projekt sollte eigentlich im Rahmen der Landesgartenschau 2022 errichtet werden, die dann der Ahrflut vom Juli 2021 zum Opfer viel. Öffentliche Mittel standen nun nicht mehr zu Verfügung. Somit war eine Realisierung nur aus Spendengeldern möglich. Das Team um Gerhard Weber bedankt sich nochmals ausdrücklich bei den Firmen und Spendern für die tolle Unterstützung.

Nach zwei coronabedingten Absagen in 2020 und 2021 konnte das Rallyeteam die nun im Mai 2022 stattgefundene Rallye „Für den guten Zweck“ durch das Vereinigte Königreich mit den über zwanzig Jahre alten Autos erfolgreich beenden. Nach dem Start in Brüssel fuhr das Team über Wales in die Black Mountains, Liverpool, nach Schottland in die Highlands an die Nordspitze Großbritanniens und überquerten nach 3500 Kilometern in zehn Tagen überglücklich die Ziellinie in Edinburgh Schottland trotz erheblicher Getriebeproblemen mit einem der Fahrzeuge.

Bereits vor zehn Jahren im Jahr 2013 ging das Rallyeteam erstmals bei der „Allgäu-Orientrallye“ von Oberstaufen bis nach Jordanien mit den alten Boliden an den Start. Dabei wurden über 8500 Kilometer zurückgelegt. Unterstützt wurde damals ein Kinderheim in Albanien, das die Rallyepiloten auch besuchten. 2018 stand dann die Balticsea Rallye auf dem Programm. Die Rallyepiloten bewältigten dabei in 16 Tagen zehn Länder und rund 7500 Kilometer rund um die Ostsee. Die gesammelten Spenden gingen an das Kinderhospiz Bad Grönenbach und an ein Kinderheim in Litauen.

Bei den drei absolvierten Rallye’s konnte das Team um Gerhard Weber über 33.000 Euro vorwiegend für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche spenden. Dabei war es den Rallyefahrern immer wichtig, Sach- und Geldspenden im Rahmen der Rallye direkt zu übergeben. So waren sich die Fahrer sicher, dass die Unterstützung dort ankommt, wo es auch am dringendsten benötigt wird.


Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.