Deutschlandticket

Wissing fordert von Ländern schnelle Umsetzung von 49-Euro-Ticket

Politik / Lesedauer: 1 min

Bundesverkehrsminister Volker Wissing macht den Bundesländern Druck bei der Umsetzung des 49-Euro-Tickets. Nach den vielen Diskussionen der vergangenen Wochen sei es realistisch, dass das Ticket im Frühjahr komme.
Veröffentlicht:09.12.2022, 10:30
Aktualisiert:09.12.2022, 10:31

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing macht den Bundesländern Druck bei der Umsetzung des 49-Euro-Tickets. Darauf angesprochen, wann das Deutschlandticket komme, sagte Wissing am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“, die Länder müssten aufhören zu diskutieren. „Jetzt muss gearbeitet werden und umgesetzt werden. Die Länder müssen jetzt liefern.“

Nach den vielen Diskussionen der vergangenen Wochen sei es realistisch, dass das Ticket im Frühjahr komme. „Ich werde jetzt Druck machen“, sagte Wissing.

Finanzierung ist geklärt

Nach langem Streit zwischen Bund und Ländern hatten Kanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidenten am Donnerstagabend letzte Fragen zur Finanzierung des Projekts geklärt.

Scholz sagte nach der Sitzung: „Das Deutschlandticket wird jetzt kommen, auch sehr zügig. Wir haben jetzt alle Hürden beseitigt, sodass die Verantwortlichen in den Ländern und den Verkehrsunternehmen jetzt alles daran setzen können, dass das auch schnell und zügig vorangeht.“

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49-Euro-Ticket: Unternehmen halten April-Start für möglich

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Das bundesweit nutzbare Ticket für Busse und Bahnen im Nahverkehr soll mit einem Einführungspreis von 49 Euro im Monat kommen und an das 9-Euro-Ticket aus dem Sommer anknüpfen. Vorgesehen ist ein digital buchbares, monatlich kündbares Abo. Viele Details sind noch zu klären. Die Länder peilen eine Einführung bis 1. April an.