Gesundheitsfrage

Gegen Corona ist doch ein Kraut gewachsen

Politik / Lesedauer: 1 min

Der etwas andere Blick auf aktuelle Ereignisse. Mal lustig und mal frech, mal übertrieben und mal provokant. Aber immer mit einem Funken Wahrheit.
Veröffentlicht:07.01.2023, 06:00

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Nach den fetten Feiertagen rücken nun wieder vermehrt Gesundheitsfragen in den Fokus der übersättigten Bevölkerung. Denn immer dann, wenn man sich kulinarisch ein bisschen übernommen hat, ist die Sehnsucht groß, nicht nur den Geist frei zu kriegen, sondern auch den Körper zu reinigen.

Dabei wird oft von Entschlacken gesprochen, wobei es zu bedenken gilt, dass der Organismus kein Hochofen ist und die Entschlackung eher im übertragenden als im wörtlichen Sinne stattfinden kann.

Was dem Körper seit jeher bei der Genesung hilft, sind Heilkräuter. Pünktlich zu Jahresbeginn ist nun Salbei als Arzneipflanze des Jahres 2023 gekürt worden. Bei diesem dickblättrigen Gewächs handelt es sich botanisch gesehen um einen aromatisch riechenden Halbstrauch, was immer das auch sein mag. Von einem Halb-Strauchdieb hat man jedenfalls noch nie etwas gehört. Das Potenzial von Salbei geht gemäß des „interdisziplinären Studienkreises“ weit über die Wirkkraft in Hustengutsle und Bronchialtee oder als Bestandteil des italienischen Gerichts Saltimbocca hinaus.

Das Kraut soll nämlich hemmend auf Erreger mit empfindlicher Eiweißoberfläche wie zum Beispiel dem alten Bekannten Sars-CoV-2 wirken. Man weiß aber nicht so recht, ob das literweise Schlürfen von Salbeitee die Pandemie womöglich hätte ausbremsen können. Abgesehen von dieser Fragestellung kann Salbei aber nie schaden. Was nun dank des interdisziplinären Studienkreises auch „Jägermeister“, „Underberg“ oder „Sechsämtertropfen“ in völlig neuem Licht erscheinen lässt. (nyf)