Durchschnittstemperatur

Den elften Winter in Folge war es zu warm

Offenbach / Lesedauer: 1 min

Auch diesmal war Schnee und Eis Mangelware. Der Winter 2021/2022 gehört sogar zu den sieben wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Veröffentlicht:28.02.2022, 12:43
Aktualisiert:28.02.2022, 12:55

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Der Winter 2021/22 war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der elfte zu warme Winter in Folge.

Die Durchschnittstemperatur betrug 3,3 Grad Celsius und lag damit um 3,1 Grad über dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990, wie der DWD am Montag in seiner vorläufigen Winterbilanz mitteilte. Im Vergleich zur späteren, wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrage die Abweichung immerhin 1,9 Grad. Damit gehöre der Winter 2021/22 zu den sieben wärmsten seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Im Westen und Südwesten des Landes sei der Winter meist gänzlich ausgefallen, hieß es zu den Auswertungen der rund 2000 DWD-Mess-Stationen in Deutschland. So registrierten zahlreiche Standorte von Anfang Dezember bis Ende Februar keinen einzigen Tag mit Dauerfrost.

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Zum Jahreswechsel gab es regional sogar Temperaturrekorde: Rheinfelden im äußersten Südwesten Baden-Württembergs meldete am 4. Januar mit 18,2 Grad den deutschlandweit höchsten Wert dieses Winters. Insgesamt habe es sich um eine äußerst milde „kalte Jahreszeit“ mit viel Sonnenschein gehandelt, so die Bilanz der Meteorologen.

Am Dienstag ist für Wetterexperten hierzulande der meteorologische Frühlingsbeginn: Danach dauert der Frühling vom 1. März bis zum 31. Mai.

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