Metallbau

Andreas Wolf Metallbau: Junger Meister gründet Garagenfirma

Hohentengen / Lesedauer: 2 min

Andreas Wolf Metallbau: Junger Meister gründet Garagenfirma
Veröffentlicht:31.03.2014, 17:20
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Geradezu mit Siebenmeilenstiefeln ist Andreas Wolf in die berufliche Selbstständigkeit marschiert. Kaum 20 Jahre alt war der Metallbauer, da hatte er als Jüngster im Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen schon seine Meisterprüfung absolviert, und kurz darauf gründete er sein eigenes Unternehmen, die Firma Andreas Wolf Metallbau in Hohentengen (Kreis Sigmaringen).

Noch ist es ein kleiner Betrieb. Neben dem Chef sind eine Teilzeitkraft und zwei Aushilfen beschäftigt. Auch die Räumlichkeiten sind noch eher bescheiden. Der Start des jungen Betriebs fand im Keller der Eltern des Gründers statt, etwas später folgte der Umzug in eine Doppelgarage. Wenn das neue Produktionsgebäude, das Wolf derzeit plant, fertig ist, soll die Belegschaft um zwei festangestellte Mitarbeiter wachsen.

Zur Gründung eines eigenen Unternehmens hat sich der Metallbaumeister entschlossen, weil.er Lücken am Markt entdeckt hat, die auszufüllen er sich zutraute. Seine Spezialitäten sind zum einen hochglanzpolierte Edelstahlgeländer beispielsweise für Treppen oder Balkone und zum anderen Musterbauteile für die Produktentwicklung, die er für Kunden aus dem Maschinen- und Landmaschinenbau fertigt. Die besonderen Stärken seines Betriebs sieht Wolf in dem ausgeprägten Qualitätsbewusstsein und der Liefertreue, in der Flexibilität, mit der er auf Kundenwünsche eingehen kann, und nicht zuletzt in der Tatsache, dass er als Geschäftsführer voll mitarbeitet und somit kein Teil den Betrieb verlässt, ohne durch die Hände des Inhabers gegangen zu sein.Wolf führt auch selbst alle Lieferanten-, Kunden- oder Architektengespräche, so dass in seinem Unternehmen alles, vom Erstkontakt bis zur Lieferung des Fertigproduktes, Chefsache ist.

Vor der weiteren Zukunft ist es dem Metallbaumeister nicht bange. Sein Betrieb sei breit aufgestellt, sagt er, so dass er als Risiko allenfalls Konjunktureinbrüche fürchten müsse. Aber mit denen hätten dann ja auch alle anderen Unternehmen zu kämpfen. Seine Hoffnung, beim Gründerpreis zum Zuge zu kommen, stützt Andreas Wolf nicht zuletzt auf den Mut, den er gezeigt hat, als er schon in so jungen Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.