Wellenreiten in Wört

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Die neue Pumptrackanlage in Wört wird am Sonntag, 29. Oktober, eröffnet.
Die neue Pumptrackanlage in Wört wird am Sonntag, 29. Oktober, eröffnet. (Foto: Bauch)
Schwäbische Zeitung
Martin Bauch

Von der Planung bis zur Verwirklichung ist einige Zeit vergangen. Umso sehnsüchtiger blickt vor allem die Jugend von Wört nun auf den Eröffnungstermin der neuen Pumptrackanlage gleich neben dem Sportgelände. Mit einer kleinen Feier weiht Bürgermeister Thomas Saur am kommenden Sonntag, 29. Oktober, um 14 Uhr die neue „Wellenreiter“-Anlage ein.

„Wir als Gemeinde stehen voll hinter diesem Projekt“, sagt Saur. Das meint der Bürgermeister nicht nur im Hinblick auf die Pflege und den Unterhalt der Pumptrackanlage. Die Gemeinde hat die Anlage auch bauen lassen. „50 000 Euro hat uns das als Gemeinde gekostet“, so Saur.

Damit die Wörter Pumptrack-Anlage ein Erfolg wird, hatten sich Saur und seine Gemeinderäte im Vorfeld viele ähnliche Anlagen im Ostalbkreis angeschaut. Unter anderem in Rainau-Schwabsberg. Der dortige Mountainbike-Trail habe die Wörter Delegation zwar beeindruckt: „Aber wir fanden die Anlage schon sehr, sehr anspruchsvoll mit ihren vielen, meterhohen Sprungschanzen und Hügeln“, erzählt Saur von den Eindrücken aus Schwabsberg. Die Anlage in Fachsenfeld entsprach dagegen voll und ganz dem Geschmack der Wörter. „Hier war das Gelände deutlich sanfter modelliert, aber nicht minder interessant“, berichtet.

Der Bürgermeister vergleicht den Wörter Pumptrack, der aktuell noch von einem hohen Bauzaun umgeben ist, mit einer „Rennbahn – gespickt mit Bodenwellen und Steilwandkurven“. Die Anlage ist komplett geteert. „Ich glaube, das wir damit bei unserer Jugend punkten können“, hofft Saur.

Bei einem Pumptrack handelt es sich im weitesten Sinne um einen hügeligen Rundparcours, versehen mit Hindernissen, der von Mountainbikern, Inlineskatern, Rollerfahrern, aber auch Radfahrern bewältigt werden kann. Mit ein wenig Erfahrung und guter Körperbeherrschung kann ein „Tracker“ einen solchen Parcours praktisch „in einem Schwung“ durchfahren.

Natürlich kann man die Strecke aber auch durchradeln. „Der Pumptracktrail ist so gesehen ein Spaß für jedermann“, verkündet Bürgermeister Saur, lässt aber bis dato noch offen, ob und wenn ja, auf welchem Fortbewegungsmittel er am Sonntag eine Runde auf dem Gelände drehen wird.

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