Landestheater Dinkelsbühl bleibt seinem Kurs treu

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 Auf den Balkon des Hauses B am Spitalkomplex Intendant Peter Cahn (links) und Oberbürgermeister Christoph Hammer nach der Vorst
Auf den Balkon des Hauses B am Spitalkomplex Intendant Peter Cahn (links) und Oberbürgermeister Christoph Hammer nach der Vorstellung des Sommerspielplans im Landestheater. (Foto: Peter Tippl)
Peter Tippl

Infos und Karten: Telefon 09851 / 902600 oder www.landestheater-dinkelsbuehl.de

Mit einer 80er-Jahre-Revue, der Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“, dem Schwank „Pension Schöller“ und dem Kindermusical „Der kleine Vampir“ geht das Landestheater Dinkelsbühl in die Sommerfestspiele 2020. Vom 16. Mai bis 13. August wird auf der überdachten Freilichtbühne am Wehrgang Theater gespielt.

Intendant Peter Cahn und Dinkelsbühls OB Christoph Hammer lobten bei der Vorstellung des Sommerspielplans das ausgewogene Programmangebot, mit dem das Theater seinem Kurs treu bleibe. Neu ist hingegen die Dramaturgin Johanna Müller. Vor fünf Wochen stieß die aus Nordhausen in Thüringen stammende 27-Jährige zum Landestheater.

Sängerin Nena ziert den Flyer der Sommerfestspiele und lenkt den Blick auf die 80er-Jahre-Revue „Die Mauer muss weg“ (Premiere 26. Mai). Aber nicht die vor 30 Jahren in Berlin gefallene Mauer, sondern zwischen zwei Doppelhaushälften, deren Nachbarn sich heftig streiten. Begleitet wird das Stück mit Liedern von Nena, Michael Jackson oder Spider Murphy Gang, gespielt von einer Liveband.

Die Erfolgskomödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ (Premiere 2. Juni) glänzt mit Vorurteilen, Klischees, unerwarteten Wendungen und feinsinnigem Humor. Der Lustspiel-Klassiker „Pension Schöller“ (Premiere 16. Juni) spielt im Berlin der 1930er-Jahre. Für Kinder ab vier Jahren ist das Musical „Der kleine Vampir“ (Premiere 16. Mai).

Im Zusatzprogramm wird Urban Briol am 26. Juni, Wolfgang Krebs am 6. Juli, Günter Grünwald am 13. Juli und Django Asül am 27. Juli in den Wehrgang kommen. Mit 37 000 Zuschauern wurde in der vergangenen Spielzeit ein Rekordergebnis eingefahren und diese Marke peilt Intendant Cahn wieder an. Hammer gab noch bekannt, dass die Sanierung des Hauses B im Spitalkomplex, das Landestheater wird Räume nutzen, im Jahr 2021 geplant sei. Rund 7,5 Millionen Euro werden investiert. Eine in Amerika lebende gebürtige Dinkelsbühlerin habe der Stadt eine Million Dollar gespendet. Hinzu kommen Fördermittel, sodass die Stadt zehn Prozent der Kosten tragen müsse.

Infos und Karten: Telefon 09851 / 902600 oder www.landestheater-dinkelsbuehl.de

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