„Kleine Freunde Jesu“ auf neuen Wegen in Westhausen

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 Luke präsentierte seinen Esel.
Luke präsentierte seinen Esel. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Auf den Weg durch die Gemeinde haben sich die Kinder der Kirchengemeinde Sankt Mauritius in Westhausenim Advent gemacht. Sechs Stationen waren vorbereitet, die nach einem ausgeklügelten Hygienekonzept familienweise besucht werden konnten. Dabei wurden sechs Sternenzacken gesammelt, die dann daheim zusammengefügt und aufgeklebt ein Ausmalbild mit einer Krippendarstellung ergaben. Da Kleinkindergottesdienste derzeit nicht möglich sind, haben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen diese Idee in die Tat umgesetzt und mit viel Engagement gestaltet.

An den geöffneten Türen des Gemeindesaals wurden Engel aus Tortenspitze und Wichtel aus Fichtenzapfen gebastelt. An der Silvesterkapelle war eine Geschichte zu lesen, in der sich Tiere über Weihnachten unterhielten. Am Ende erkannten sie, dass das Kind in der Krippe das Wichtigste an diesem Fest ist.

Auf einer Strecke, gesäumt von Lichtern, durften die Kinder sich gute Wünsche überlegen und diese dann mit Hilfe der Eltern auf Zettel schreiben, die nun Zweige schmücken. An anderer Stelle entstanden Mandalas aus Naturmaterialien wie Zapfen, Kastanien, Eicheln und grünen Zweigen. Eine kleine Meditation gab es zum ersten Petrusbrief, in dem es heißt: „Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.“

Was ihnen Kummer oder Angst bereitet, malten oder schrieben die Kinder auf ein Blatt Papier. Nicht selten wurde Streit in der Familie oder auch Corona genannt. Diese „Sorgenzettel“ wurden im Feuer verbrannt – als Zeichen, dass Jesus alle Sorgen von den Menschen nimmt und sie voll Freude die Geburt Jesu feiern dürfen.

Ein Hauch vom Stall in Bethlehem war an dem Platz zu spüren, wo in einem Pferch zwei lebendige Schafe mit ihren drei Lämmern zu bestaunen waren. Eigens für diesen Sonntagvormittag waren sie aus Haisterhofen angereist. Der kleine Luke stellte zudem seinen Esel vor.

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