Abschied von Rudolf Mattes

Lesedauer: 2 Min
Rudolf Mattes.
Rudolf Mattes. (Foto: fm)
fm

Völlig unerwartet ist im 84. Lebensjahr Rudolf Mattes verstorben, den der Musikverein Westhausen als treuen Aktiven schätzte und die Kirchengemeinde als überzeugten Katholiken.

Beim Requiem in der Pfarrkirche Sankt Mauritius würdigte Pfarrer Matthias Reiner den Verstorbenen für dessen seelsorgerische Dienste als Lektor, Kommunionhelfer und Wortgottesdienstleiter. „Rudolf Mattes war ein Mann von wenigen Worten. Doch das was er sagte hatte Gewicht und auf ihn konnte man sich hundertprozentig verlassen“, so Reiner.

Das bestätigte auch Sabine Starz von der Kolpingsfamilie, wo Rudolf Mattes 40 Jahre Mitglied war.

Seine Beisetzung auf dem Friedhof umrahmten der Musikverein Westhausen und das Kreisseniorenblasorchester, dem Rudolf Mattes ebenfalls bis zu seinem Tod angehört hatte.

Musikvereinsvorsitzender Gerhard Oppold schilderte in einem Nachruf, das Wirken von Rudolf Mattes, der als Klarinettist, Jugendausbilder und Vizedirigent den Musikverein Westhausen geprägt habe. Das sei auch auf das Kreisseniorenorchester übergegangen, wo Rudolf Mattes bis zu seinem Tod Bassklarinette gespielt hatte.

Beide Orchester unter Leitung des Westhausener Kapellmeisters Reinhard Langer verabschiedeten einen „Guten Kameraden“, seine Ehefrau Hildegard im Rollstuhl – mit der Mattes 55 Jahre verheiratet war und die er zehn Jahre gepflegt hat – einen treuen Ehegatten und seine drei Kinder mit ihren Familien einen fürsorglichen Vater und Großvater.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen