Die Zöbinger Bühnenflitzer präsentieren das Lustspiel „Dr ausg’schmierte Hochzeiter”. Sitzend von links: Thekla Schmidt (Bäueri
Die Zöbinger Bühnenflitzer präsentieren das Lustspiel „Dr ausg’schmierte Hochzeiter”. Sitzend von links: Thekla Schmidt (Bäuerin Cilli Schiermoser), Jule Hirsch (deren jüngere Tochter Gabriele), Josef Grau (Opa Eduard Schiermoser), Nicole Bühler (Enkelin Nothburga Schiermoser) und Franz Beck (Bauer Andreas Schiermoser). Stehend von links: Daniel Ott und Dagmar Erhardt in der Rolle von Hochzeiter Ignatz und seiner Mutter Afra Reiser sowie Steffen Holzinger in der Rolle des Briefträgers Florian. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Die Zöbinger Bühnenflitzer warten mit einem Lustspiel in drei Akten auf. Am heutigen Samstagabend um 19.30 Uhr hat „Dr ausg’schmierte Hochzeiter“ von Felix Buchmair Premiere. Saalöffnung ist bereits um 18.30 Uhr.

Seit 2002, als die Zöbinger Laienschauspieler der Bühnenflitzer erstmals in der Gemeindehalle unter der Leitung von Daniel Ott auftraten, hat sich dieses Ensemble nicht nur im Ort, sondern auch in der ganzen Region bis ins Ries und Mittelfranken durch sein Auftreten und seinen ausgezeichneten Service einen guten Namen erworben. Und dieses gute Ansehen will die Truppe heute Abend unter Beweis stellen.

Nicht auf den Mund gefallen

Das inzwischen 17. Theaterstück – nur 2017 entfiel eine Aufführung wegen des Umbaus und der Erweiterung der Turnhalle – haben wie immer Daniel Ott und Thekla Schmidt ausgesucht. Regisseur Ott und Dagmar Erhardt sind die beiden einzigen im Ensemble, die in allen bisherigen Aufführungen mitwirkten. Auch dieses Mal ist die Rolle der nicht auf den Mund gefallenen und ehrgeizigen Landwirtin Afra Reiser exakt auf Dagmar Erhardt zugeschnitten.

Sie preist ihren Sohn Ignatz (Daniel Ott) als Hochzeiter bei der benachbarten und gut situierten, fünfköpfigen Landwirtsfamilie der Schiermoser an. Franz Beck und Thekla Schmidt schlüpfen in die Rollen des Bauers Andreas Schiermoser und dessen Frau Cilli, die in der erstgeborenen Nothburga (Nicole Bühler) und in Gabriele (Premiere im Ensemble für Jule Hirsch) zwei ausgesprochen attraktive Töchter im heiratsfähigen Alter haben und bei denen noch offen ist, wer eigentlich mal den Hof übernehmen soll.

Opa zieht die Fäden

Die Fäden im Hintergrund zieht der trotz seines Alters immer noch attraktive Opa Eduard Schiermoser (wieder eine Paraderolle für Josef Grau), Mitglied im Cub RDR (Rettet die Rentner), der seine Schwiegertochter und deren Neugier mit den Worten kennzeichnet: „Wenn dei Neugier Fahrrad fahre könnt, müsstest Du den Ipf nuff bremsa!“

Der Opa hört unbemerkt ein Gespräch mit, hat seine Augen und Ohren überall und will natürlich seinen beiden Enkelinnen beistehen, denn die Nachbarin Afra Reiser hat ihrem Sohn Ignatz empfohlen, den ziemlich durstigen Briefträger Florian (Steffen Holzinger), der das Briefgeheimnis nicht so genau nimmt, zu beauftragen, für die beiden bei den Schiermosers zu spionieren.

Die beiden hübschen Töchter Burgl und Gabi sind aufs Beste auf den Auftritt des Hochzeiters Ignatz vorbereitet und zeigen ihr wahres Temperament auch bei der Übergabe einer „goldenen Uhr“ (für 15 Euro im Supermarkt erhältlich).

Ein von Burgl verfasster Ehevertrag sowie ein von Briefträger Florian aufgebrachtes Gerücht spielen danach noch eine gewisse große Rolle im dritten Akt, ehe es zum unerwarteten Höhepunkt im Nachbarschaftsduell der beiden Bauernfamilien kommt.

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