Mit viel lokaler Prominenz sind die Gemeindehalle und der Kindergarten in Zöbingen eingeweiht worden.
Mit viel lokaler Prominenz sind die Gemeindehalle und der Kindergarten in Zöbingen eingeweiht worden. (Foto: Horst Blauhut)
Horst Blauhut

Gemeindehalle und Kindergarten in Zöbingen sind saniert worden. Das ist jetzt gefeiert worden.

Mit dem Lied „Wir Kindergarten-Kinder“ stimmten die Kleinen die Gäste ein. Sonja Strobel, die Leiterin des Kindergartens, war stolz auf den schönen, neuen Kindergarten, der jetzt drei Gruppen hat. Strobel dankte allen für die großartige Unterstützung beim zweimaligen Umzug, erst ins Ausweichquartier nach Unterwilflingen und dann zurück. Kinder seien die Zukunft eines Ortes, sagte Pfarrer Francesco Antonelli. Er segnete die umgebauten Räume.

Bürgermeister Nikolaus Ebert bedankte sich bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern und erinnerte daran, dass für den Umbau 1,4 Millionen Euro Zuschuss geflossen sind. Er wünschte diesem Haus für die Zukunft alles Gute.

Angesichts der vielen Gäste in der Gemeindehalle scherzte Landrat Klaus Pavel: „Eigentlich sollten wir schon wieder erweitern.“ Er lobte das große ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde. Angesichts der vielen Kleinkinder könnte man an eine Erweiterung der Zöbinger Grundschule denken, was wiederum von Bürgermeister Ebert mit „no langsam“ kommentiert wurde. Landrat Pavel, der auch im Namen des CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Mack sprach, meinte, in Zöbingen sei die Welt noch in Ordnung, die neue Halle mit Kindergarten und Landjugend sei ein schöner Mittelpunkt.

Auch Ortsvorsteher Bernhard Schmidt war höchst zufrieden mit dem Ablauf der Baumaßnahmen. Sein besonderer Dank galt Josef Ladenburger. Zöbingen sei stolz auf die neue Halle, den Kindergarten und die Räume der Landjugend.

Bürgerschaftliches Engagement ist das Rückgrat

Für Architekt Mathis Tröster ist Zöbingen ein tolles Dorf. Ortschaftsrat und Bürger hätten sich großartig eingebracht, nur so habe man ein maßgeschneidertes Bauvorhaben bewältigen können. Das bürgerschaftliche Engagement sei das Rückgrat des Dorfs. Tröster dankte Ronny Winter, er sei ein verlässlicher Partner während der Umbauzeit gewesen. Vitus Thorwart, Sprecher der örtlichen Vereine, betonte, dass zum Fundament des Dorfs neben Kirche, Schule und Kindergarten auch die Vereine gehörten, die dank der neuen Halle nun ihre sportlichen und kulturellen Möglichkeiten ausschöpfen könnten. Bürger und Vereine hätten sich bei der Neugestaltung der Halle und der Außenanlagen eingebracht, das sei eine tolle Gemeinschaftsleistung gewesen.

Die Grundschule zeigte ihre handwerklichen Fähigkeiten und eine fiktive Fernsehschau „Blick aus Zebeg hinaus in die Welt“, die mit viel Beifall belohnt wurde. Dann konnten die Räume des Kindergartens und der Landjugend besichtigt werden.

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