Zwischen Zöbingen und Walxheim wird der Mobilfunkmast der Telekom entstehen.
Zwischen Zöbingen und Walxheim wird der Mobilfunkmast der Telekom entstehen. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Bürgermeister Nikolaus Ebert hat den Zöbinger Ortschaftsrat darüber informiert, dass die Suche nach einem Standort für eine Mobilfunkanlage einen erfolgreichen Abschluss gefunden hat.

Bereits im Februar erfuhr der Zöbinger Ortschaftsrat, dass die Deutsche Telekom nördlich des Ortes, auf halbem Wege nach Walxheim im Gewann Unterer Hochbuck, an der Errichtung einer Mobilfunkanlage interessiert sei. Durch einen Geländetausch bot sich der Gemeinde die Chance, der Telekom auf der Anhöhe zwischen Zöbingen und Walxheim einen Standort anzubieten, der sowohl wegemäßig als auch für die Stromversorgung her geeignet sei. Der Antennenmast soll 40 Meter hoch werden.

Weiterer Standort wird noch gesucht

Der Vertragsentwurf mit der Telekom sieht eine Laufzeit von 15 Jahren vor, die verlängert werden könne. Ebert empfahl die Annahme des Vertrags, die einstimmig erfolgte. Das Vertragswerk wird nun dem Gemeinderat vorgelegt. Einen zweiten Mobilfunkmast wird die Gemeinde zwischen Oberschneidheim und Nordhausen erhalten. Die Suche nach einem dritten Standort zwischen Zipplingen, Geislingen und Unterwilfllingen dauert noch an.

Bürgermeister Ebert teilte mit, dass im Zuge des Baus der Windkraftanlagen im Nonnenholz Ausgleichsgelder in die Stiftung Naturschutzfonds geflossen seien. Die Gemeinde hätte nun die Chance, diese Gelder nun für diverse Naturschutzmaßnahmen einzusetzen.

Geplant ist im Bereich der Windkraftanlagen die Zusammenführung von zwei Tümpeln, die entschlammt werden sollen, sowie die Renaturierung beziehungsweise Entschlammung des Moosbrunnens im Gewann Weidenbrunnen. Der Moosbrunnen war nach Kriegsende der Ort, an dem die Bewohner von Zöbingen und Walxheim ihr Trinkwasser holten. 90 Prozent der geplanten Kosten in Höhe von 33 000 Euro werden bezuschusst. Der Zuschussbescheid liegt der Gemeinde vor.

Angedacht ist auch der Bau eines Krötentunnels unter der Straße zwischen Zöbingen und Baldern im Zuge des Bachs, der den Gänsweiher beim FSV-Sportheim mit Wasser auffüllt. Sollte es an dieser Stelle an Kröten mangeln, so kam der gut gemeinte Vorschlag eines Ortschaftsrates, dass man einfach dort einige Kröten hinsetzen sollte.

Der Rat befürwortete diese Maßnahmen, die noch vom Gemeinderat abgesegnet werden müssen. Das Gremium stimmte auch für den Austausch von Spielgeräten beim Zöbinger Kindergarten. Hier sind Kosten von 10 000 Euro im Gespräch, die teilweise noch 2019 anfallen.

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