In Unterschneidheim wurde mit dem Anschieben der Weihnachtspyramide aus Krumhermersdorf der Weihnachtsmarkt eröffnet.
In Unterschneidheim wurde mit dem Anschieben der Weihnachtspyramide aus Krumhermersdorf der Weihnachtsmarkt eröffnet. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Er ist wieder heimelig und richtig schön gewesen: der diesjährige Unterschneidheimer Weihnachtsmarkt. Eröffnet wurde die Veranstaltung vor dem historischen Unterschneidheimer Rathaus natürlich wieder mit dem Anschieben original erzgebirgischen Weihnachtspyramide.

Bei frostigen Temperaturen wurde am Samstagnachmittag der Startschuß für den 22. Unterschneidheimer Weihnachtsmarkt gegeben. Die Jugendkapelle des Musikvereins Unterschneidheim läutete das Event mit dem internationalen Weihnachtslied „Deck the hall“ ein, ehe Bürgermeister Nikolaus Ebert die Besucher des Weihnachtsmarkts willkommen hieß. Sein besonderer Gruß ging nach Krumhermersdorf bei Zschopau, der Partnergemeinde im Erzgebirge, und hier insbesondere an die Mitglieder des dortigen Schnitzvereins. Die sächsischen Schnitzer hatten die seit 21 Jahre alte Unterschneidheimer Weihnachtspyramide in diesem Jahr in mehrmonatiger Arbeit runderneuert und farblich neu gestaltet hat. Ebert lobte am Samsatg das tolle Ergebnis dieser Arbeit.

Susanne Drost, Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Unterschneidheim, freute sich im Anschluss über das feine Angebot beim Unterschneidheimer Weihnachtsmarkt. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 18 Aussteller an dem kleinen Markt, der bei den Besuchern keine Wünsche offen ließ. Erstmals mit von der Partie waren auch die „Bendl Narra“, Unterschneidheims neue Faschingsgruppe. Die Mitglieder boten Christbäume zum Verkauf an und konnten sich am Samstag über einen Mangel an Nachfrage nicht beklagen.

Der Unterschneidheimer Ortsvorsteher Stefan Hönle forderte nach seinem Grußwort die Unterschneidheimer Kinder zum Anschieben der Weihnachtspyramide auf. Anschließend folgten Auftritte der Jugendkapelle und des Unterschneidheimer Kindergartens, der einen Ausschnitt aus einem Kindermusical zeigte. Imposant waren außerdem die Tanzeinlage der „Flying Feets“-Garden des Sportclubs Unterschneidheim, die über die kleine Bühne am Rathaus wirbelten.

Wärmende Lagerfeuer

Ein weiteres Highlight sollte noch der Auftritt des Nikolauses werden, der an weit über 200 strahlende Kinder seine Geschenke verteilte. Die zehn Mitglieder des Walxheimer Posaunenchors mussten deshalb lange warten, bis sie endlich, mit schon etwas kalten Fingern, ihre vorweihnachtlichen Weisen wie „Macht hoch die Tür“ oder „Der Heiland ist geboren“ spielen konnten. Abgeschlossen wurde das musikalische Programm danach durch den Frauenchor des Liederkranzes.

Danach konnten Musiker, Sänger und die vielen Gästen noch die Atmopshäre des Unterschneidheimer Marktes genießen und sich bei Bedarf an den beiden Lagerfeuern auf der Badstraße und vor dem Schlössle innerlich und äußerlich aufwärmen.

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