Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer freut sich über die Fertigstellung des Dorfhauses Walxheim. Das ist jetzt mit einem Festakt gefe
Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer freut sich über die Fertigstellung des Dorfhauses Walxheim. Das ist jetzt mit einem Festakt gefeiert worden. (Foto: Martin Bauch)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

An die 250 Gäste haben die Einweihung des neuen Dorfhauses in Walxheim gefeiert. Nach gerade mal eineinhalbjähriger Bauzeit ist der neue Dorfmittelpunkt fertig.

Beharrlichkeit und bürgerliches Engagement machen sich bezahlt, in Walxheim steht der Beweis dafür. Das neue Dorfhaus ist der ganze Stolz einer kleinen Gemeinschaft mit 220 Einwohnern. Viele Jahre lang hat die Dorfgemeinschaft für das Dorfhaus gekämpft und hat sich auch nicht von abgelehnten Zuschussanträge von Seiten des Landes entmutigen lassen. Mit großer Unterstützung der Gemeinde Unterschneidheim, des Ostalkreises und der politischen Vertreter im Landtag ist es dann doch gelungen, das Blatt zu wenden.

2626 Stunden Eigenleistung

„Der Bau eines funkelnagelneuen und modernen Dorfhauses für 220 Einwohner, ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer. Er selbst war ein glühender Befürworter dieses Projekts und beteiligte sich am Bau. Bürgermeister Nikolaus Ebert fand, alle Walxheimer hätten eine Auszeichnung verdient.

Im Oktober 2017 beginnt der Bau des neuen Dorfhauses mit einem Spatenstich und der Errichtung der Bodenplatte, kurz nachdem Landwirtschaftsminister Peter Hauk im August 2017 persönlich den Förderbescheid des Landes über 201 240 Euro in Walxheim vorbeigebracht hatte. In 2626 Stunden Eigenleistungen und zusätzlichen 218 Maschinenstunden haben regelmäßig sechs bis sieben ehrenamtliche Helfer am Bau mitgeholfen. Während der gesamten Bauzeit gab es keine Unfälle oder andere Schäden. Am Ende stand das Gebäude wie eine Eins da. Das Ambiente ist zweckmäßig, hell und einladend, der Außenbereich großzügig. Hier lässt sich’s feiern und hier können die Walxheimer Gemeinschaft hautnah erleben. Pfarrer Johannes Kolb und Pfarrer Francesco Antonelli segneten das Haus. Kolb wünschte dem neuen Dorfhaus und seinen Menschen, dass es Wohnung, Heimat, Freude und Segen in für die Walxheimer und die über 15 Vereine, Gruppen und Organisationen werde.

Unter den Ehrengästen waren auch die Staatssekretärin im Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Sieglinde Gurr-Hirsch, der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack, Landrat Klaus Pavel und die beiden Architekten Mathis Tröster und Falk Deucker vom Architekturbüro ACT Tröster und Deucker aus Rainau.

Alle beglückwünschten die Walxheimern zu ihrem neuen Dorfhaus.Gurr-Hirsch sprach von einem Freudentag für den kleinen Ort und Pavel war sich sicher, dass dieser Tag in die Geschichtsbücher von Walxheim eingehen wird.

Aus dem Ausgleichsstock bekam Walxheim für sein Projekt nochmals 130 000 Euro an Zuschüssen. Das Dorfhaus hat über 630 000 Euro gekostet. Für 80 000 Euro wurden Eigenleistungen erbracht.

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