Mit dem Breitbandkabel wird auch der Abwasserschlauch verlegt, über den das Abwasser von Wössingen in die Kläranlage Zipplingen
Mit dem Breitbandkabel wird auch der Abwasserschlauch verlegt, über den das Abwasser von Wössingen in die Kläranlage Zipplingen geleitet wird. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Bürgermeister Nikolaus Ebert hat den Ortschaftsrat Zipplingen über die Abwasserbeseitigung in Wössingen informiert. Es wird bisher in einen Abwasserteich geleitet und fließt künftig in die Zipplinger Kläranlage.

Ebert erläuterte kurz die auf Hochtouren laufende Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Unterwilflingen, in der ab 2020 auch das Abwasser von Geislingen – dort wird noch ein Rückhaltebecken eingebaut – mit entsorgt wird. Sie ist auf 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Gemeinde erhielt dafür vom Land einen Zuschuss von 2,10 Millionen Euro.

Das Wössinger Abwasser wird im dortigen Klärteich gesammelt und dann per Druckleitung in Richtung Kapelle geleitet, von wo es dann per Abwasserdruckschlauch zur Kläranlage geleitet wird. Einen Zuschuss für die Leitung will die Gemeinde im kommenden Jahr stellen.

Auch ohne die Zuleitung des Abwassers aus Nordhausen und Wössingen müsste die Kläranlage Zipplingen saniert werden, sagte Ebert. Für die Wössinger Bürger gebe es keine Mehrbelastung. Der Ortschaftsrat Zipplingen nahm von dieser Information Kenntnis.

Digitales Informationssystem wird eingeführt

Ortsvorsteher Anton Diebold teilte mit, dass auf dem Dach der Gemeindehalle Zipplingen ein neues Kühlaggregat installiert werde. Ebert erläuterte noch kurz das neue digitale Ratinfosystem, das die Gemeinde für ihre Gemeinde- und Ortschaftsräte einführt. 90 Prozent der Bauanträge müssten dann nicht mehr in Papierform vorgelegt werden. Bernhard Engelhard erkundigte sich nach der Zukunft des Zipplinger Rathauses. Das liege beim Gemeinderat, sagte Ebert, aber die Zahl der Wünsche aus dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten für 2020 stünden in keinem Verhältnis zu den Mitteln, die zur Verfügung stünden. Ebert wies noch darauf hin, dass der Aufbau von drei Funkmasten in Zöbingen, Oberschneidheim und im Raum Zipplingen, Geislingen und Unterwilflingen bevorstehe.

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