Der Pachtvertrag für den Weiher in Nordhausen ist verlängert worden.
Der Pachtvertrag für den Weiher in Nordhausen ist verlängert worden. (Foto: Blauhut)
hbl

Mit der Verpachtung des Dorfweihers hat sich der Ortschaftsrat Nordhausen befasst. Der aktuelle Vertrag mit den drei Pächtern läuft dieses Jahr aus. Er wurde einstimmig um weitere sechs Jahre verlängert.

Auf Anfrage aus dem Rat, ob die Pacht nicht ausgeschrieben worden sei, sagte Ortsvorsteher Josef Uhl, dass man mit den bisherigen drei Pächtern sehr zufrieden sei. Der Vertrag bestehe seit der Flurbereinigung 1977, der gern genutzte Freizeitpark mit altem Baumbestand samt Grillhütte sei sehr gepflegt. Die Ortschaft stellt dafür den Mäher.

Sorgen bereitet laut Uhl nur die große, dort seit Jahren ansässige Biberfamilie, die Ende März eine mächtige Eiche und einen kräftigen Kastanienbaum fällte. Nur auf der Ostseite des Weihers am benachbarten Achtbachhat der Biber kein Bleiberecht, denn dort könnte er den Damm unterhöhlen.

Einig war sich der Ortschaftsrat, dass der Platz südlich der Achtbachbrücke mit Hilfe des Bauhofs als Parkplatz für Spielplatz und Freizeitgelände eingeebnet werden sollte. Das Gesamtbild könnte sich dadurch wesentlich verbessern. Einstimmig angenommen wurde auch der Vorschlag, den Feldweg im Gewann Obere Heide zu sanieren. Hier teilen sich Gemeinde und Ortsteil die Kosten.

Bürgermeister Nikolaus Ebert wies beim Thema Mulchen von Gräben an Gewässerrandstreifen, die unter besonderem Schutz stehen, darauf hin, dass Anlieger nicht bestimmen könnten, was dort geschieht. In Nordhausen werde einmal im Jahr gemulcht. Nur mähen und dann das Gras abtragen sei für die Gemeinde zu kostspielig. Ebert plant, Kreisökologen Ulrich Knitz einzuladen, um die Rechtslage beim Mulchen zu klären.

Auf Vorschlag aus dem Rat sollte die Barrierefreiheit an den Gehwegen im Ort überprüft und, wenn nötig, die Gehwege abgesenkt werden, um älteren Menschen mit Rollator das Leben zu erleichtern. Ebert verwies darauf, dass dies dann in allen Ortsteilen untersucht werden müsste und die GemeindePrioritäten setzen müsste.

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