Neues Regenüberlaufbecken fürs Gewerbegebiet

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Die Arbeiten am neuen Regenüberlaufbecken haben bereits begonnen. Es soll die Ableitung von Regenwasser im Gewerbegebiet Millen
Die Arbeiten am neuen Regenüberlaufbecken haben bereits begonnen. Es soll die Ableitung von Regenwasser im Gewerbegebiet Millen spürbar verbessern. (Foto: Blauhut)

Das Gewerbegebiet Millen am südwestlichen Ortsrand von Unterschneidheim erhält zur Entlastung der Kläranlage und des Kanals ein neues Regenüberlaufbecken. Die Gemeinde investiert in die Maßnahme rund 200 000 Euro. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Mit der Erschließung des Gewerbegebietes Millen und der Genehmigung der wasserrechtlichen Erlaubnis wurde seinerzeit der Bau eines Regenüberlaufbeckens inklusive eines sogenannten Beckenüberlaufes zur Entlastung des Gebietes vom Landratsamt Ostalbkreis vorgegeben. Der Bau der beiden Bauwerke wurde nach einer Ausschreibung jetzt an zwei Firmen vergeben. Die Firma Wolf System GmbH aus Osterhofen erhielt den Zuschlag für das Regenüberlaufbecken zum Preis von 64 260 Euro und die Firma Fuchs Fertigteilwerke Süd GmbH aus Röttenbach erstellt den Beckenüberlauf zum Preis von 23 681 Euro. Die Erdarbeiten und die Grundstückszufahrt wurden bereits vom Gemeindebauhof in enger Zusammenarbeit mit der Firma Schimmele GmbH & Co. KG aus Unterschneidheim ausgeführt. Einschließlich der maschinellen Ausrüstung liegen die Gesamtkosten für das ganze Bauvorhaben bei rund 200 000 Euro. Die Planung dieses Bauwerks lag seit 2016 in den Händen des Büros Grimm-Ingenieure in Ellwangen.

Der Beckenüberlauf hat die Maße von sieben Metern Länge, 4,70 Metern Breite und einer Tiefe von 2,60 Metern. Das runde Regenüberlaufbecken hat einen Durchmesser von 8,70 Metern. Bei einer Höhe von knapp fünf Metern kann es eine Wassermenge von 180 Kubikmeter aufnehmen, die dann kontinuierlich an den Kanal weitergeleitet wird.

Die Gemeinde erhofft sich nach der Fertigstellung des Bauwerks eine deutliche Verbesserung des Abflusses der Regenwassermengen aus dem Gewerbegebiet Millen.

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