Auf dem Platz westlich der Alten Schule in Geislingen soll noch in diesem Jahr die Bodenplatte für den Dorfschuppen gebaut werd
Auf dem Platz westlich der Alten Schule in Geislingen soll noch in diesem Jahr die Bodenplatte für den Dorfschuppen gebaut werden. Dort, wo jetzt noch die Tischtennisplatte steht, soll der Schuppen im nächsten Jahr errichtet werden, nur ein wenig versetzt nach hinten gegenüber der Südkante der Alten Schule. Hinter der Alten Schule steht der Spielplatz des Dorfes. (Foto: Horst Blauhut)
hbl

Die Geislinger erhalten 2021 ihren neuen Dorfschuppen. Er wird für 55 000 Euro neben der Alten Schule gebaut. Der Ortschaftsrat freute sich in seiner jüngsten Sitzung, dass der langjährige Traum endlich in Erfüllung gehe. ;an war sich einig, dass dabei sowohl ein Spatenstich als auch ein Richtfest zünftig gefeiert werden sollten.

Die Geislinger hatten sich den Dorfschuppen schon seit Jahren gewünscht. Als Standort wurde bereits vor längerer Zeit auf der Westseite des Dorfhauses Alte Schule eine Fläche geebnet. Im Haushalt 2020 wurde ein Betrag von 10 000 Euro eingeplant, mit dem die Materialkosten für die Bodenplatte finanziert sind. Sie soll noch in diesem Jahr mit viel Eigenleistung der Geislinger eingebaut werden. Bürgermeister Nikolaus Ebert hatte schon im Vorfeld von Architekt Mathis Tröster einen Entwurf für den Dorfschuppen fertigen lassen. Er soll zwölf Meter lang und sechs Meter breit werden sowie rund 4,50 Meter Höhe haben. Auf der Nordseite in Richtung Spielplatz soll er auf gleicher Höhe mit der Alten Schule abschließen. Zwei Tore mit drei Metern Höhe sind auf der Süd- und Ostseite vorgesehen. Der Abstand zwischen der Alten Schule und dem Dorfschuppen beträgt rund acht Meter. Diese Fläche ist bereits seit Jahren gepflastert und darunter liegen auch schon Leerrohre für die späteren Anschlüsse des Dorfschuppens. Dessen Giebelseite ist im Süden rund drei Meter hinter der Frontseite der Alten Schule nach Norden versetzt, denn die Alte Schule soll ja im Blickpunkt stehen.

Acht Bürger haben die Bürgerfragestunde zu Beginn der Ortschaftsratssitzung genutzt. In erster Linie ging es nach Anfrage von Anwohner Roland Koller um den Ersatz für eine Scheibe am Buswartehäuschen, die Unbekannte im Vorjahr mutwillig zertrümmert hatten und die bisher nicht ersetzt wurde.

Für Bürgermeister Nikolaus Ebert ist der Vandalismus, bei dem mutwillig und hirnlos Scheiben zertrümmert wurden, ein sehr ärgerliches Thema. Schäden gab es im vergangenen Jahr in Zipplingen, Nordhausen, Geislingen, Zöbingen und Anfang des Jahres in Unterschneidheim bei den beiden Schulen an den Buswartehäuschen. Alle Vorfälle wurden bei der Polizei angezeigt. Der Schaden liege inzwischen bei weit mehr als 5000 Euro.

Es solle ja schon einmal vorkommen, so der Schultes, dass eine der Sicherheitsscheiben zu Bruch geht. Dass aber eine ausgetauschte Scheibe wie in Nordhausen und Zipplingen zweimal nacheinander zu Bruch geht, sei nicht mehr normal. Und es sei naheliegend, dass es sich hier um den oder die gleichen Täter handele. Auf den Einwand von Roland Koller, dass es sich hier um einen schlechten Aprilscherz handeln könnte, meinte Ebert, dass er dann von dem oder den Tätern erwarte, sollten sie Charakter haben, dass sie zu diesem „Scherz“ stehen und für den Schaden aufkommen. Ebert schloss: „Wir werden sehen, was geschieht, und wir werden die Scheiben ersetzen“, bat aber um erhöhte Aufmerksamkeit der Anwohner. Diese hohen Schäden seien für den Steuerzahler nicht zumutbar.

Des Weiteren wurde in der Bürgerfragestunde auf Schäden an den Straßen und Feldwegen hingewiesen. Ebert wies darauf hin, dass sie nicht mehr den Ansprüchen der heutigen schweren landwirtschaftlichen Maschinen genügen, und Ortsvorsteher Georg Seidenfuß klärte darüber auf, dass die Gemeinde sehr wohl Schotterwege richte und jeder Landwirt eigentlich wisse, dass er mit seinem Fahrzeug nicht auf dem Weg, sondern auf seiner Fläche wenden und Schmutz auf dem Weg unverzüglich entfernen sollte.

Nachdem im Vorjahr bezüglich des Maibaums gewisse Unstimmigkeiten aufkamen, lehnten die Geislinger Guggenmusiker es ab, noch einmal einen Maibaum in der Ortsmitte aufzustellen. Der Maibaum stand auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte, gleichzeitig wurde das Maifest aber bei der Alten Schule gefeiert. Der Ortschaftsrat legte aber Wert darauf, dass diese Tradition des Maibaumaufstellens erhalten bleibe, und schlug vor, den Maibaum in der Nachbarschaft der Alten Schule aufzustellen. Die Gemeinde, so Bürgermeister Ebert, habe nichts dagegen und würde sich an den Kosten für den Bau eines Fundaments beteiligen. Ideal wäre es, wenn dieses Fundament für den Maibaum in Kombination mit der Bodenplatte für den Dorfschuppen erstellt werden könnte und die „Eintracht“ Geislingen und der Beach Club sich engagieren würden.

Treffpunkt für die Kreisputzete am 21. März ist um 9 Uhr an der Alten Schule.

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