In Zöbingen treffen drei Landesstraßen aufeinander. Bei einer Verkehrsschau wurde nun erneut über den Bau eines Kreisverkehrs sa
In Zöbingen treffen drei Landesstraßen aufeinander. Bei einer Verkehrsschau wurde nun erneut über den Bau eines Kreisverkehrs samt Fußgängerquerungen an dieser Stelle beraten. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Der Zöbinger Ortschaftsrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit den Ergebnissen der Verkehrsschau vom 17. April beschäftigt. Bei diesem Termin hatten Vertreter von Behörden und Polizei in Zöbingen erneut den Kreuzungsbereich begutachtet, in dem sich drei Landesstraßen (L1060, L1070 und L2223) treffen. Erneut wurde dabei über den möglichen Bau eines Kreisverkehrs samt Fußgängerquerungen an dieser Stelle beraten.

Die in den 70er-Jahren gebaute Kreuzung ist bei den Zöbingern und den Verkehrsexperten seit vielen Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Vor 18 Jahren hatte hier erstmals eine Verkehrsschau stattgefunden, nachdem die Gemeinde Unterschneidheim sich mit der Einrichtung eines Kreisverkehrs in dem viel befahrenen Kreuzungsbereich befasst hatte. Es lagen bereits Planungen für den Bau eines Kreisels sowie für zwei Querungshilfen auf der L1060 und der L1070 vor.

Bereits 2001 wurde Kreisverkehr befürwortet

Polizei und Straßenverkehrsamt befürworteten schon damals einen Kreisverkehr. Man war überzeugt, dass sich die Verkehrssituation, speziell für den Verkehr aus und in Fahrtrichtung Unterschneidheim und Walxheim, deutlich verbessern würde. Danach tat sich allerdings nichts. Eine hier ebenfalls angesiedelte Tankstelle machte den Bau eines Kreisverkehrs unmöglich.

Für die Zöbinger war das Thema aber nicht erledigt. Anwohner mahnten wegen des immer stärker werdenden Verkehrs mehr Sicherheit für Fußgänger an. Bei einer zweiten Verkehrsschau im Juli 2017 wurde deshalb über die Einführung von Tempo 30 beraten, was an gesetzlichen Vorgaben scheitern sollte.

Angeregte Diskussion im Ortschaftsrat

Am 17. April fand nun die dritte Verkehrsschau statt. Wie in der Ortschaftsratssitzung informiert wurde, seien sich die Experten bei diesem dritten Termin einig gewesen, dass der Bau eines Kreisels eine Möglichkeit sei, um die Verkehr an dieser Stelle besser zu ordnen. In diesem Zuge könnten auch Fußgängerquerungen eingerichtet werden. Das Landratsamt will sich der Sache nun annehmen und bis Ende Mai/Anfang Juni 2019 neue Pläne vorlegen.

Im Ortschaftsrat sorgte das Ergebnis der Schau für angeregte Diskussionen. Das Gremium war sich einig, dass die Situation für Fußgänger in diesem Bereich zwingend besser werden müsse, die Planung sich gleichzeitig aber sehr schwierig gestalte. Jetzt soll abgewartet werden, wie das überarbeitete Konzept des Landratsamts aussieht.

Weiter wurde noch informiert, dass die Verkehrsschau eine Sperrung der Zöbinger Rosenstraße für Lkw mit einer Länge von über zwölf Metern angeordnet hat.

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