Großes Interssse hat die Gewerbeausstellung des Handels- und Gewerbevereins Unterschneidheim geweckt. Zur Eröffnung waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Handwerk in die neue Halle der Firma Malici gekommen. Sie fanden nur lobende Worte für die Ausstellung und die Arbeit des Vereinsteams mit seiner Vorsitzenden Susanne Drost. Der Chor Stella Maris unter der Leitung von Ruth Schmid gab der Eröffnung den gewissen Drive.

Susanne Drost dankte der Firma Malici für die Bereitstellung der neuen Halle. Für die Vorsitzende ist die Gewerbeausstellung ein fester Bestandteil der Präsentation der Unterschneidheimer Firmen, Handwerker und Dienstleister. Bei ihnen handle es sich ausschließlich um Familienbetriebe, die für Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen einstünden.

Pavel: Ein Schaufenster für die gesamte Region

Landrat Klaus Pavel zeigte sich begeistert von den über 50 Ausstellern, denn diese würden bei der Gewerbeausstellung ein Schaufenster für die gesamte Region öffnen. So etwas gebe es in dieser Form nur in Unterschneidheim. Die Vereinsvorsitzende Drost lobte Pavel für ihr außergewöhnliches Engagagement in Sachen Gewerbeausstellung.

Bei der Ausstellung zeige sich das Gewerbe von seiner besten Seite, fand der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter. In Unterschneidheim werde etwas bewegt, die Gemeinde stelle das nötige Bauland für Gewerbe und Handel zur Verfügung.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack lobte die Leistungskraft der Unterschneidheimer Betriebe und die Sechta-Ries-Schule, die einen hervorragenden Ruf habe. Er dankte Rektor Stefan Vollmer, der mit einem Team die Bewirtung der Gäste übernommen hatte. Die Schülerinnen und Schüler forderte Mack auf, einen Handwerksberuf zu lernen, denn dort gebe es hervorragende Karrierechancen.

Bürgermeister Nikolaus Ebert ging in seinem Grußwort auf die Entwicklung der Gemeinde ein. Er dankte Susanne Drost und ihrem Team für die engagierte Arbeit in Sachen Gewerbeausstellung und den vielen Betrieben, die bei der Ausstellung ihre Innovationskraft zeigten. „Wir unterstützen bauwillige Betriebe, kommen mit der Erschließung der Gewerbegebiete kaum nach, aber wir machen das gerne“, sagte er.

Am Sonntag ist in den Hallen die Hölle los

Der Samstag verlief etwas verhalten. Aber das gab den Besuchern die Chance, sich ausführlich und oft persönlich von Chefin und Chef informieren zu lassen. Die Firmen waren mit der Besucherresonanz zufrieden. Der Sonntag lockte wie jedes Mal Tausende nach Unterschneidheim. Das Wetter spielte mit und das bisschen Wind schien keinen zu stören.

Die über 50 Aussteller wurden nicht müde, alle Fragen der Besucher zu beantworten, egal, ob es um Balkongeländer, Wohnungseinrichtung, Insektenschutz, Fragen zur Pflege, Autos, Heizungsanlagen, die neuesten E-Bikes, eine vollautomatische Säge- und Holzspaltvorrichtung oder vieles andere ging. Die Vielfalt war riesig und mancher Termin wurde vereinbart.

Bewährt hat sich der kostenlose Shuttlebus, der die Besucher in den Industriegebieten Weidenfeldle oder Millen, aber auch nach Oberschneidheim oder zum Regionalmarkt Bengelmann chauffiert hat. Dort war ein Zelt aufgebaut, in dem die Rieser Trachtenkapelle unterhielt und in dem man, wie an vielen anderen Stellen auch, bestens verpflegt wurde.

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