Positiv für die Kirchengemeinde Geislingen fiel die Entscheidung des Gemeinderats aus, der einen Zuschuss zum Bau einer Friedho
Positiv für die Kirchengemeinde Geislingen fiel die Entscheidung des Gemeinderats aus, der einen Zuschuss zum Bau einer Friedhofsmauer und eines barrierefreien Zugangs zur Pfarrkirche Sankt Nikolaus gewährte. (Foto: Blauhut)
hbl und Horst Blauhut

Für den Geislinger Ortschaftsrat und den Ortsvorsteher Georg Seidenfuß ist es eine schöne Nachricht gewesen: Die Gemeinde Unterschneidheim stellt im Haushalt 2020 einen Betrag von 20 000 Euro für den Bau eines Dorfschuppens ein.

Der Platz für diesen Schuppen ist schon seit Jahren reserviert und auch schon langfristig provisorisch eingeebnet, und zwar unmittelbar neben der Westseite des Dorfhauses. „Die Kosten für das Fundament sind schon mal drin“, meinte Bürgermeister Nikolaus Ebert dazu, und Architekt Mathis Tröster solle um Rat gefragt werden, wie der geplante Schuppen aussehen und welche Größe er haben könnte. Erst wenn die Pläne vorliegen, könne über die Eigenleistungen der Teilgemeinde Geislingen gesprochen werden.

Zuschuss für Friedhofsmauer und barrierefreien Zugang

Äußerst positiv fiel auch die Abrechnung des Ortschaftskontos aus, wie Ortsvorsteher Georg Seidenfuß zu Beginn der Sitzung mitteilte. Positiv für die Kirchengemeinde Geislingen fiel auch die Entscheidung des Gemeinderats aus, der einen Zuschuss zum Bau einer Friedhofsmauer und eines barrierefreien Zugangs zur Pfarrkirche Sankt Nikolaus gewährte.

Ortsvorsteher Georg Seidenfuß erinnerte in seinem kurzen Rückblick an die Kommunalwahl im Mai, die in Geislingen als einzige, Ortsteil der Gesamtgemeinde Unterschneidheim keine Veränderung im Ortschaftsrat zur Folge hatte. Das Klima im Gremium sei gut und möge auch so bleiben, meinte der Ortsvorsteher.

Er sprach auch die aktuell größte Baumaßnahme im Ort an, den Anschluss an die Kläranlage in Unterwilflingen. Veränderungen werde es auch bei der bisherigen Kläranlage in Geislingen geben, denn der erste der drei bestehenden Klärteiche werde in ein Regenrückhaltebecken umgewandelt, der zweite werde zugeschüttet. Der dritte bleibe vorläufig bestehen, weil dort ein Biber ansässig geworden sei und Schutz genieße. Auf Nachfrage teilte der Ortsvorsteher mit, dass noch vier erschlossene Bauplätze frei wären und bei Bedarf kurzfristig weitere Bauplätze erschlossen werden könnten. Auch sollte der Gemeindeverbindungsweg nach Minderoffingen ausgebessert werden.

Die Vorsitzenden der Riasrandgugga Geisle, Verena Müller und Christoph Koller, teilten mit, dass ihr Verein, der in den vergangenen 15 Jahren den Maibaum in der Dorfmitte aufstellte, dies ab dem nächsten Jahr nicht mehr tun werde. Zu stark seien gewisse Vorwürfe gewesen, dass der Baum in der Dorfmitte stehe und das Maibaumfest im entfernten Dorfhaus abgehalten werde. Außerdem wohne ein Teil der Vereinsmitglieder nicht in Geislingen. Zudem sei der Aufwand für die Suche eines Maibaums samt Krone bis zum Schmücken und der Aufstellung des Baumes enorm gewachsen. Der Ortschaftsrat als auch Bürgermeister Ebert bedauerten diese Entscheidung. Der Rat will Anfang des nächsten Jahres Kontakt zu den anderen Vereinen aufnehmen, um die Tradition fortzusetzen.

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