Der Fliegerverein Walxheim feiert am Muttertag sein 40-jähriges Bestehen. Das Bild zeigt Wolfgang Hauber (links) auf dem Sitz d
Der Fliegerverein Walxheim feiert am Muttertag sein 40-jähriges Bestehen. Das Bild zeigt Wolfgang Hauber (links) auf dem Sitz der 2017/2018 generalüberholten Seilwinde des Vereins und vorne rechts mit dem aktiven Ultra-Leichtflugzeug-Piloten Hermann Nagler. Im Hintergrund die 2013 feierlich eingeweihte Fliegerhalle mit den untergestellten Flugzeugen sowie Drachen und Gleitschirmen. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

In der kleinen Unterschneidheimer Teilgemeinde Walxheim wird am kommenden Wochenende groß gefeiert. Der Fliegerverein feiert seinen 40. Geburtstag. Dazu findet am Sonntag, 12. Mai, eine Hocketse auf dem Vereinsgelände statt.

Die Ursprünge des Fliegervereins Walxheim liegen am Ipf in Bopfingen, als am 14. November 1978 der Drachenflieger Club Bopfingen gegründet wurde und auf diesem markanten Berg das Drachenfliegen für viele Anhänger dieses Sports eine Heimat wurde. Das Manko am Ipf war, dass hier kein Schleppseil eingesetzt werden konnte. Dieser Nachteil sollte zehn Jahre später, als 1988 das Fluggelände in Walxheim als Drachenflug-Schleppgelände offiziell zugelassen wurde, entfallen. Mit Hilfe einer Seilwinde dürfen Drachen hier in eine Höhe von bis 400 Meter geschleppt werden.

Im Jahre 1992 erfolgte deshalb schließlich auch die Umbenennung des Drachenflieger Club Bopfingen in den Fliegerverein Walxheim. Maßgeblich daran beteiligt war Gerhard Kleinhans aus Walxheim, der sein Gelände zur Verfügung gestellt hatte.

Verein kämpft um Weiterbetrieb

Zwei Jahre später wurde das Walxheimer Fluggelände auch noch als Ultra-Leichtflugplatz zugelassen – mit dem Vorteil, dass neben dem Drachen- und Gleitschirmfliegen nun auch der Motorflugbetrieb bis zu einem Maximalgewicht von 450 Kilogramm Startgewicht erlaubt wurde. Möglich ist dies alles auf einer rund 300 Meter langen und 30 Meter breiten Grasbahn und einer parallel dazu verlaufenden rund 1000 Meter langen Asphaltbahn für die Kleinflugzeuge.

Aktuell zählt der Fliegerverein 56 Mitglieder, davon sind rund 35 aktiv im Verein engagiert.

Einen harten Kampf um Weiterbetrieb musste der Verein, der über zwei Platzrunden verfügt, austragen, als der Bau der Windenergieanlagen im Gewann Nonnenholz im Gespräch war.

Eine weitere Zäsur in der jüngeren Geschichte war 2008 der Kauf einer gebrauchten Stahlhalle, die seinerzeit nach Walxheim transportiert wurde und dort zu einer Fliegerhalle umgebaut wurde.

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