Das Bild zeigt den 2016/2017 neu gestalteten Dorfplatz in Unterwilflingen von der Westseite. Der vordere Baum links von dem Jura
Das Bild zeigt den 2016/2017 neu gestalteten Dorfplatz in Unterwilflingen von der Westseite. Der vordere Baum links von dem Jura-Felsbrocken wird ausgetauscht. Hier standen früher ein Brunnen und eine Baumgruppe mit hohen Bäumen. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Der Dorfplatz Unterwilflingen wird im kommenden Frühjahr mit der Pflanzung einer Scharlach-Kastanie aufgewertet. Das hat der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Die neue, ortsbildprägende Scharlach-Kastanie wird anstelle eines abgestorbenen Baumes gepflanzt. Für die Maßnahme werden rund 500 Euro in die Hand genommen. Der Ortschaftsrat begrüßte in seiner Sitzung dieses von Bürgermeister Nikolaus Ebert gemachte Angebot.

Wie Ebert betonte, stehe eine vergleichbare Scharlach-Kastanie seit 2013 bereits auf dem neu gestalteten Dorfplatz in Nordhausen. In Unterwilflingen fehle in der Mitte des 2016/17 neu gestalteten Platzes ein solcher „Anker“. Der solle nun kommen. Laut Ebert könne in einigen Jahren rund um den neuen Baum auch noch eine Sitzgruppe angebracht werden.

Dorfschuppen auf dem Wunschzettel

Ein weiteres Thema in der Sitzung war der Gemeindehaushalt 2020. Ortsvorsteher Stefan Joas meldete die Wünsche des Ortsteils Unterwilflingen an. Darunter eine neue Schaukel für den Spielplatz in der Ortsmitte. Diese Neuanschaffung gehe vollkommen in Ordnung, erklärte Bürgermeister Ebert. Auch die gewünschte neue Lautsprecheranlage für den Saal des Dorfgemeinschaftshauses im Wert von rund 1200 Euro sei im Haushalt eingeplant, sagt Ebert. Aber bei dem Wunsch nach einem neuen Dorfschuppen, bei dem neben den erwarteten Eigenleistungen mindestens 50 000 bis 60 000 Euro fällig wären, verwies Bürgermeister Ebert auf die immensen Kosten im Zuge der Neustrukturierung der Abwasserbeseitigung von Geislingen zur Kläranlage nach Unterwilflingen. Stefan Joas warf ein, dass er einen Platz für einen solchen Schuppen im Ort anbieten könne. Ebert sagte zu, sich diesen Platz zumindest man anschauen zu wollen.

Werden asphaltierte Feldwege zu Spurwegen umgebaut?

Die Unterhaltung und Pflege der Feldwege mit der Teilung der Kosten zwischen Gemeinde und Teilort soll wie bisher fortgeführt werden, war man sich in der Sitzung einig.

Bürgermeister Ebert wies in diesem Zuge noch darauf hin, dass die Feldwege eigentlich nicht für die heutigen schweren landwirtschaftlichen Maschinen ausgelegt seien und man deshalb ernsthaft darüber nachdenken müsse, die bisherigen asphaltierten Wege zu Spurwegen umzuformen.

Stefan Joas bemängelte, dass manche Landwirte aufgrund der kürzeren Wege lieber auf Feldwegen fahren würden und nicht die Kreisstraßen benutzen. Nikolaus Ebert verwundert das nicht. „Wenn die Landesstraße zwischen Oberschneidheim und Tannhausen in schlechterem Zustand ist als der daneben verlaufende Feldweg, kann das niemanden überraschen.“ Er wolle diesbezüglich aber mit dem Bauernverbandsvorsitzenden Ostalb-Heidenheim, Hubert Kucher, Kontakt aufnehmen.

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