Baumkontrolle bringt ein ernüchterndes Ergebnis

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Der Kirchberg in Zipplingen: Von den 60 Bäumen, die hier stehen, sind 16 so stark geschädigt, dass sie vermutlich gefällt werden
Der Kirchberg in Zipplingen: Von den 60 Bäumen, die hier stehen, sind 16 so stark geschädigt, dass sie vermutlich gefällt werden müssen. (Foto: Blankenhorn)

Eine Baumkontrolle am Zipplinger Kirchberg hat ein doch ziemlich ernüchterndes Ergebnis gebracht. Von den 60 Bäumen, die hier stehen, sind 16 so stark beschädtigt, dass sie vermutlich gefällt werden müssen. Darüber wurde am Dienstagabend im Gemeinderat Unterschneidheim informiert.

Wie in der Sitzung ausgeführt wurde, habe eine Fachfirma Anfang März am Zipplinger Kirchberg die Bäume auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis: Ein Baum muss sofort gefällt werden, 15 weitere Bäume sind so stark geschädigt, dass sie im Laufe der nächsten Jahre vermutlich ebenfalls nach und nach gefällt werden müssen.

Laut Ebert solle bei den geschädigten Bäumen vorerst aber nur das Totholz entfernt, die Kronen gepflegt und das erforderliche Lichtraumprofil hergestellt werden. Im Zuge der Arbeiten erhoffe man sich nähere Erkenntnisse über den Zustand der Bäume.

Im Bereich des Kirchbergs soll die Natur ihren Lauf lassen 

Bezugnehmend auf die Probleme am Dorfplatz erklärte Ebert, dass man im Bereich des Kirchbergs der Natur ihren Lauf lassen möchte und deshalb „von baumsichernden Maßnahmen“ absehen werde. Deshalb spreche er sich auch klar für eine Fällung der stark geschädigten Bäume in den vegetationslosen Phasen aus. Inwieweit die dadurch entstehenden Lücken wieder bepflanzt werden sollen, müsse danach im Einzelfall entschieden werden. Das sei laut Ebert auch abhängig vom Untergrund und der Geschlossenheit des Baumkronendachs. So sei es wenig sinnvoll, bei einem geschlossenen Kronendach aufzuforsten. Ebenso stelle der humusarme und steinige Boden an diesem Standort ein Problem dar.

Die anfallenden Arbeiten mit einem voraussichtlichen Auftragsvolumen von 15 000 Euro wurden vom Gemeinderat an die Firma Schröppel vergeben. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

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