In Unterwilflingen ist Jubiläum gefeiert worden. Vor 40 Jahren wurde die Andreas-Kirche neu gebaut.
In Unterwilflingen ist Jubiläum gefeiert worden. Vor 40 Jahren wurde die Andreas-Kirche neu gebaut. (Foto: Bauch)
Schwäbische Zeitung
Martin Bauch

Mit einem Festgottesdienst hat die Kirchengemeinde Sankt Andreas Unterwilflingen das 40-jährige Bestehen ihrer Kirche gefeiert.

Mehr als 130 Gläubige haben am Gottesdienst teilgenommen, den die Pfarrer Francessco Antonelli, Peter Winter, Pater Josef Altenburger und Diakon Helmut Kaufmann zelebrierten. In Unterwilflingen leben rund 290 Katholiken, fast jeder zweite feierte den Festgottesdienst mit. Musikalisch gestaltet wurde er vom Kirchenchor unter der Leitung von Alexander Seifert, Thomas Seifert an der Orgel sowie die Musikgruppe unter der Leitung von Franziska Meyer.

Das Fest war dann im Dorfgemeinschaftshaus. Den Anfang machten die Chor-Kids und Chor-Teens aus Geislingen. Ihnen folgten die Tanzmäuse, die den Frühling nach Unterwilflingen holten.

Jetzt steht die Außenrenovierung an

„Gegen Abend geht’s bei uns dann noch ein bisschen zünftiger zu“, sagte Wolf. Nach der gemeinsamen Brotzeit wartete die amerikanische Versteigerung eines Spanferkels auf die vielen Gäste. Auktionator Franz Wolf versprach hartnäckig zu bleiben, damit ja viel Geld für die anstehende Außenrenovierung der Kirche übrigbleibt. Anton Kotz sorgte nach der Versteigerung mit seinen Wirtshausmusikanten noch für das musikalische i-Tüpfelchen bei der Jubiläumsfeier.

Am Sonntag, 5. März 1978, ist die Kirche von Weihbischof Franz Josef Kuhnle geweiht worden. Zuvor hatte es einen Paukenschlag gegeben, weil 1976 der komplette Kirchturm eingestürzt war, der eigentlich hätte stehen bleiben sollen. Nur das marode Kirchenschiff sollte abgerissen werden. Glücklicherweise wurde damals niemand verletzt. Die Planungen waren allerdings komplett über den Haufen geworfen.

Der Neubau war für Unterwilflingen natürlich eine große Sache. „Viele unserer Bürger können sich noch gut daran erinnern“, sagte der zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Franz Wolf. Er freute sich, dass so viele mitgefeiert haben. Das zeige, die Dorfgemeinschaft funktioniere.

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