Eine Ortschaft auf Wallfahrt

Lesedauer: 2 Min
Die Forstweilermer haben sich auch in diesem Jahr auf eine Wallfahrt ins bayerische Raustetten begeben. In der Sankt-Blasius-Kap
Die Forstweilermer haben sich auch in diesem Jahr auf eine Wallfahrt ins bayerische Raustetten begeben. In der Sankt-Blasius-Kapelle wurde ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert. (Foto: Karl Spegel)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Forstweilermer sind vor kurzem wieder zu ihrer alljährlichen Wallfahrt nach Raustetten bei Fremdingen, zur dortigen Sankt-Blasius-Kapelle, aufgebrochen.

Pünktlich um 5.30 Uhr ging es los. Vom Treffpunkt an der Forststraße startete die 22-köpfige Fußwallfahrergruppe durch den Karthäuser Wald, am Baronenweiher vorbei in Richtung bayerische Landesgrenze. Am westlichen Fuchseck ging es für die Wallfahrer zunächst steil bergab in ein schönes Wiesental und danach weiter durch Wälder bis nach Raustetten.

Nach rund anderthalb Stunden hatte die Gruppe den Turm der schmucken Sankt-Blasius-Kapelle bei strahlender Morgensonne schließlich im Blick. Etliche Autowallfahrer aus Forstweiler warteten zu diesem Zeitpunkt dort schon auf die Fußgruppe. In der Kapelle wurde dann ein gemeinsamer Gottesdienst mit Pater Wolfgang Kindermann gefeiert. Anschließend ging es nur einen Steinwurf weiter zur Ölberg-Grotte, bei der noch eine kleine Andacht gehalten wurde.

Beendet wurde die Wallfahrt mit einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus unweit der Sankt-Blasius-Kapelle, ehe es zurück in den Heimatort ging. Wobei es sich etliche Wallfahrer nicht nehmen ließen, auch den Rückweg per Pedes anzutreten

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen