20 000 Euro für die Kirchensanierung

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Bürgermeister Manfred Haase (rechts) überreicht den Spendenscheck an Kirchenpfleger Karl Negraschis, die stellvertretende Vorsit
Bürgermeister Manfred Haase (rechts) überreicht den Spendenscheck an Kirchenpfleger Karl Negraschis, die stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Martina Wettemann, sowie an Pfarrer Manfred Schmid (von links). (Foto: Horst Blauhut)

Die Innensanierung der Tannhausener Pfarrkirche Sankt Lukas hat im Mittelpunkt einer Gemeindeversammlung gestanden. Die Sanierung wird im Mai beginnen und voraussichtlich bis Ostern 2019 andauern. Tannhausens Bürgermeister Manfred Haase hat der Kirchengemeinde im Namen der bürgerlichen Gemeinde einen Spendenscheck in Höhe von 20 000 Euro überreicht.

Ausdehnung und Feuchtigkeit haben die Schäden verursacht, sagte Architekt Arne Wetteskind. Die Risse in den Gewölberippen im Kirchenschiff werden jetzt überprüft und aufwendig gesichert. Die Sanierung beginnt mit dem Ausbau der Kirchenbänke, der Heizung, der Elektrik sowie der Lichtanlage. Momentan ist noch offen, wo die Bänke zwischengelagert werden könnten.

Bürgermeister Manfred Haase bezeichnete die Pfarrkirche als Wahrzeichen und herausragendes Kulturdenkmal der Gemeinde. Sie sei stolz darauf, dieses einzigartige Gebäude zu haben, sei aber finanziell nicht auf Rosen gebettet. Dennoch habe der Gemeinderat entschieden, für die Sanierung 20 000 Euro zu spenden. Dafür bedankte sich die stellvertretende Kirchengemeinderatsvorsitzende, Martina Wettemann.

Kirchenpfleger Karl Negraschis zeigte im Anschluss die Bilder der 28 Heiligenfiguren der Kirche, die alle restauriert werden. Einschließlich der Arbeiten an der Kanzel und am Tabernakel werden sich die Kosten voraussichtlich auf 86 000 Euro summieren. Pfarrer Manfred Schmid informierte darüber, wie die Gemeindemitglieder die Renovierung unterstützen können – mit Spenden oder ehrenamtlicher Mithilfe bis zur Übernahme von Patenschaften für Kreuze, Heiligenfiguren oder Gemälden. „Wir haben ein einnehmendes Wesen“, sagte Pfarrer Schmid schmunzelnd. Wettemann und Negraschis hoffen außerdem auf viele ehrenamtliche Helfer.

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