Ärger über Schließungspläne der Sparkasse

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 In Tannhausen soll die Sparkassenfiliale geschlossen werden – zum Leidwesen von Bürgermeister Haase.
In Tannhausen soll die Sparkassenfiliale geschlossen werden – zum Leidwesen von Bürgermeister Haase. (Foto: Alexander Kaya)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Als „unmöglich und ungerecht“ hat Tannhausens Bürgermeister Manfred Haase die Entscheidung der Kreissparkasse Ostalb bezeichnet, mehrere Filialen im Kreis zu schließen, darunter auch die Zweigstelle in Tannhausen. Noch viel enttäuschender findet Haase, dass er davon erst aus der Zeitung erfuhr.

„Auch den Wunsch, zumindest einen Geldautomat im Ort zu belassen, lehnten die verantwortlichen Vorstände bei der KSK Ostalb ab. Sind wir hier auf dem Lande denn nichts wert?“, fragte sich Haase auf der Gemeinderatssitzung. Der Bürgermeister von Tannhausen will die getroffene Entscheidung in der Vorstandsetage des Kreditinstitutes nicht auf sich beruhen lassen. In weiteren Gesprächen will Haase die Vorstände zu einem Überdenken ihrer „Radikalkur“, wie er selbst die Schließungskampagne nennt, bewegen. Mittlerweile liegt dem Bürgermeister auch eine Unterschriftenliste von Bürgerinnen und Bürgern Tannhausens vor.

Darin fordern die über 140 Petenten die Kreissparkasse auf, die Filiale in Tannhausen nicht zu schließen. „Das ist ein Pfund. Vielleicht können wir es noch verhindern“, meint Haase, der ausdrücklich betont, dass nicht er der Initiator der Unterschriftenaktion war.

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