Die Kreisstraße 3215 zwischen Birkenzell und Gerau ist ihrer Bestimmung übergeben worden. Der zuständige Ausschuss für Umweltsc
Die Kreisstraße 3215 zwischen Birkenzell und Gerau ist ihrer Bestimmung übergeben worden. Der zuständige Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung zückte die Scheren. Mit dabei Landrat Klaus Pavel (Fünfter von links) und Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger (Vierter von links) sowie Bürgermeister aus der Region. (Foto: afi)

Großer Bahnhof für die Freigabe der sanierten Kreisstraße 3215 zwischen Birkenzell und Gerau. Fast hätten die Scheren nicht gereicht, denn der zuständige Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung hat bei seiner Kreisstraßenbesichtigungsfahrt Halt an der neuen Straße gemacht.

Rund 480 000 Euro hat der Ostalbkreis in die Sanierung gesteckt, um die Kreisstraße in der Rekordzeit von Ostern bis Mitte Juni auf einer Strecke von 1,9 Kilometern auf Vordermann bringen zu lassen. Die Straße wurde mit zwei neuen Asphaltschichten saniert und zusätzlich auf einer Länge von 900 Metern in Richtung Birkenzell auf 4,50 Meter Fahrbahnbreite erweitert.

Das restliche Stück in Richtung Gerau ist zwischen 3,20 und 3,90 Meter breit und hat vier Ausweichbuchten erhalten. Diese machen es möglich, dass auch Fahrzeuge im Begegnungsverkehr oder der Schulbus ungefährdet die Straße befahren können. In diesem Teilstück wurde die vorhandene Straße verwendet. Bei den 900 Metern in Richtung Birkenzell wurde im Zuge der Verbreiterung die Straße verdolt, um die 4,50 Meter Breite zu gewinnen. Gleichzeitig wurden Leerrohre für Glasfaser verlegt.

Aus dem Geld das Beste gemacht

Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger dankte dem Ostalbkreis mit Landrat Klaus Pavel für die Sanierung. Eine Straße müsse nicht immer so breit sein, aber es gelte, die vorhandene Straßeninfrastruktur zu nutzen. Denn nichts sei teurer, als etwas nicht zu pflegen. „Sie haben hier aus dem zur Verfügung stehenden Geld das Beste gemacht“, wandte er sich an Pavel und Bauleiter Reinhold Seeberger.

Pavel nahm den Dank entgegen und hob hervor, dass es wichtig sei, die Straßen als Verkehrsadern im Kreis in Schuss zu halten. Gleichzeitig lobte er die Gemeinde Stödtlen dafür, dass sie bei der Sanierung gleich Leerrohre verlegt hat. „Unsere ländlichen Gemeinden haben so bald schnelleren Internetanschluss als manche Stadt“, sagte er.

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