Andreas Geiß wurde mit der Silbernen Ehrenandel des Genossenschaftsverbandes geehrt.
Andreas Geiß wurde mit der Silbernen Ehrenandel des Genossenschaftsverbandes geehrt. (Foto: rz)

Andreas Geiß, ehemaliger Vorstand der Raiffeisenbank Wört-Stödtlen, hat für seine 50-jährige verdienstvolle Tätigkeit für das Genossenschaftswesen jetzt die silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes erhalten. Die feierliche Überreichung fand in den Geschäftsräumen der VR-Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl statt.

Bankvorstand Christoph Glenk beschrieb in der Feierstunde den beruflichen Werdegang von Andreas Geiß. Dieser habe seine Laufbahn 1968 bei der Genossenschaftsbank in Stödtlen angetreten, um die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann zu absolvieren.

Nach Beendigung der Lehre sei er dort als Angestellter weiterhin beschäftigt gewesen. Unterbrochen durch den Grundwehrdienst setzte Geiß von 1975 bis 1979 das Angestelltenverhältnis fort. Weitere zehn Jahre habe er ab 1979 im Dienst der fusionierten Raiffeisenbank Wört-Stödtlen gestanden. Von November 1989 bis Juni 1996 sei er als Vorstand der Raiffeisenbank Wört-Stödtlen tätig gewesen. Seit der Fusion im Juli 1996 mit der bayerischen Nachbarbank, der Volksbank Dinkelsbühl eG, habe er als Prokurist und Direktor insbesondere den Marktbereich der ehemaligen Raiffeisenbank Wört-Stödtlen verantwortlich geführt. Außerdem sei von ihm der Gesamtmarkt Privatkunden betreut worden.

Im Dezember 2012 habe er zwar von der Ruhestandsregelung Gebrauch gemacht, sei als Mitglied und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender aber weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner.

Auch ehrenamtlich bringe sich der Jubilar tatkräftig ein, betonte Glenk in seiner Laudatio. Geiß sei Vorstand von diversen Vereinen, dazu seit 1980 Mitglied des Gemeinderats und seit 2004 Stellvertreter des Bürgermeisters von Stödtlen.

Glenk verlas abschließend die Ehrenurkunde des bayerischen Genossenschaftsverbands und verlieh unter dem Applaus der Versammlung die silberne Ehrennadel für 50-jährige verdienstvolle Tätigkeit für das Genossenschaftswesen.

Geiß bedankte sich beim Vorstand und bei allen bisherigen Mitarbeitern, namentlich erwähnte er Sekretärin Hildegard Riedmüller. Mit Schmunzeln quittierten die Anwesenden den Rückblick des Jubilars auf einige Besonderheiten. So sei bereits an seinem allerersten Arbeitstag eine Verbandsprüfung angestanden, zu der er Saldo, Listen und Unterlagen vorlegen sollte, von deren Vorhandensein er noch nichts wissen konnte. Geiß erinnerte auch an die durchgeführten Fusionen, wo sich das Zusammenfinden gelegentlich eher als „ein Zusammenraufen“ ergeben habe. Aber auch die schwierigen Bankenzeiten seien schließlich gemeistert worden. „Wir hatten Erfolg“, schloss Geiß und wünschte der VR Bank Feuchtwangen-Dinkelsbühl auch für die Zukunft alles Gute.

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