Mann entblößt sich, läuft über Gleise und beleidigt Helfer

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Über mehrere Stunden hat ein Mann am Montag die Polizei beschäftigt.
Über mehrere Stunden hat ein Mann am Montag die Polizei beschäftigt. (Foto: dpa)
Aalener Nachrichten

Über mehrere Stunden hat ein 33-Jähriger am Montag die Polizei beschäftigt.

Eine Frau meldete sich gegen 19.40 Uhr bei der Polizei und gab an, dass ihr beim Verlassen des Zuges am Bahnhof Hessental ein Mann gefolgt wäre.

Dieser Mann würde ihr nun mit entblößtem Geschlechtsteil bis zu ihrem Auto folgen. Die Frau konnte verhindern, dass der Mann zu ihr ins Auto stieg. Daraufhin trat dieser erbost gegen den Wagen. Wenig später wurde gemeldet, dass der Mann nun über die Gleise laufen würde. Eine erste Streife überprüfte die Gleisanlagen am Bahnhof Hessental, konnte den Mann aber nicht finden.

Kurze Zeit später machten Passanten die Beamten auf den Mann aufmerksam. Dieser stand vor dem Haupteingang des Bahnhofs und stritt dort mit seiner Mutter. Als die Beamten ihn ansprachen, reagierte der Mann sofort aggressiv und beleidigte diese. Er schien zudem verwirrt und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Wegen seines Verhaltens nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam, woraufhin der Mann lauthals protestierte. Dabei schrie er teils sinn- und grundlos. Auch stieß er Beleidigungen und Drohungen gegenüber den eingesetzten Polizisten aus. Nachdem die Polizisten den Rettungsdienst angefordert hatten, wehrte sich der Mann weiterhin gegen die Maßnahmen und bespuckte die Rettungskräfte, sowie die Polizisten. Weil er sich und andere gefährdete, musste ein Arzt den Mann sedieren, so dass er in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.

Gegen 3 Uhr am Dienstag meldeten sich die Klinikmitarbeiter, dass der Mann nun wach wäre und erneut lauthals im Krankenhaus herumschreien würde und dabei die dortigen Mitarbeiter beleidigen und bedrohen würde. Deshalb nahmen in die Polizisten erneut in Gewahrsam. Dafür wurde er fixiert und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Hall verlegt.

Dies geschah nicht ohne lauten Protest und Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Im Laufe des Dienstagvormittags wurde der Mann dann in eine Fachklinik überführt. Ihm droht nun ein Strafverfahren.

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