Remstal-Gartenschau: Hundeverbot in Erlebnisgärten

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 Hunde müssen an der Leine geführt werden. In die Erlebnisgärten dürfen sie erst gar nicht rein.
Hunde müssen an der Leine geführt werden. In die Erlebnisgärten dürfen sie erst gar nicht rein. (Foto: Heino Schütte (Archiv))
Heino Schütte

Das Thema „Hunde und Gartenschau“ war bereits 2014 in Schwäbisch Gmünd ein sprichwörtlich heißes Eisen. Im Hinblick auf die Remstal-Gartenschau dürften sich erneut Diskussionen entwickeln.

Markus Herrmann, Pressesprecher der Stadt Schwäbisch Gmünd bestätigte am Dienstag auf Anfrage der „Rems-Zeitung“, dass sich die Verantwortlichen auf eine Regelung festgelegt haben: In den öffentlich zugänglichen Bereichen wie Remspark oder auch Himmelsgarten werde es zwar kein Hunde-Verbot geben, doch werde auf die jetzt schon gültige Vorschrift hingewiesen, dass die Vierbeiner an der Leine geführt werden müssen.

In Anlehnung an die Landesgartenschau-Regel von 2014 werde es jedoch ein grundsätzliche Hundeverbot in den eintrittspflichtigen Erlebnisgärten geben. Dies betreffe beispielsweise dann den Sebaldsplatz und den Zeiselberg.

Biergarten-Regelung steht noch aus

Wie ein eventuelles Hundeverbot für den Biergarten auf dem Zeiselberg geregelt werde, das sei jedoch Sache des Pächters. Vor allem mit Rücksicht auf Kinder und die Arbeiten der Gärtner bittet Markus Herrmann um Verständnis für das Nein zu Hunden in den Erlebnisgärten.

Die meisten Hundebesitzer gingen zwar sorgsam und rücksichtsvoll mit ihren Tieren und deren Hinterlassenschaften um, dennoch zeige die Erfahrung, dass es leider auch andere, weniger verantwortungsvolle Hundehalter gebe.

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