Der Dresdner Kammerchor widmet sich Heinrich Schütz.
Der Dresdner Kammerchor widmet sich Heinrich Schütz. (Foto: Johannes Windolph)
Aalener Nachrichten

Das Festival Europäische Kirchenmusik geht mit Vollgas in die neue Woche. Unter anderem stehen eine Licht-Klavier-Performance mit den Sonografen und ein Konzert des Dresdner Kammerchors auf dem Programm.

Dienstag, 24. Juli, 20 Uhr, Augustinuskirche: Musik von Henry Purcell passt wunderbar zum Festivalthema „Mit allen Sinnen“. Das französische Weltklasse-Ensemble La Rêveuse wirft ein faszinierendes Licht auf eine eher unbekannte, aber traumhaft schöne Musik. Von 18.30 bis 19.15 Uhr findet ein von Klaus Eilhoff moderiertes Künstlergespräch mit Florence Bolton (Viola da gamba) im Refektorium des Kulturzentrums Prediger statt. Das Konzert wird vom Südwestrundfunk für das Programm SWR2 aufgezeichnet.

Mittwoch, 25. Juli, 20 Uhr, Heilig-Kreuz-Münster: Erfreulich groß ist die Nachfrage für Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Paulus“ op. 36 als Gemeinschaftsprojekt des Motettenchors Schwäbisch Gmünd mit dem Schüler-Eltern-Lehrer-Chor des Rosenstein-Gymnasiums Heubach, der Sinfonia 02 mit Konzertmeister Mathias Neundorf und Solisten. Von 18.30 bis 19.15 Uhr findet ein von Ralph Häcker moderiertes Künstlergespräch mit Kirchenmusikdirektorin Sonntraud Engels-Benz im Refektorium des Kulturzentrums Prediger statt.

Donnerstag, 26. Juli, 18 Uhr, Weleda Erlebniszentrum (bei Regen im Prediger): Familienkonzert mit dem Kapelsky Trio & Tamara, „Ostperanto-Folk-Jazz“. Kleine und großen Festivalgäste sind eingeladen, den Garten ab 18 Uhr „mit allen Sinnen“ zu erleben. Für Familien gibt es Familienspecial-Tickets zu einem vergünstigten Preis. Dauer des Konzerts: ca. 75 Minuten (ohne Pause).

Freitag, 27. Juli, 21.30 Uhr, Johanniskirche: Der Wunsch nach einer unmittelbaren Verbindung von Bild und Ton, von Hör- und Sichtbarem, von Zeit und Raum, der direkten Transformation von Klang in Bild und von Farben in Töne war Auslöser für das Projekt „Die Sonografen“. Zu sehen ist die Produktion im zweiten Nachtkonzert des Festivals: Drums & Bass, psychedelische Elemente und die klassischen Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach montiert der Cellist und Komponist Friedemann Dähn zu einer aufregenden Musik, dazu projiziert der Aalener Künstler Kurt Laurenz Theinert mit seinem Licht-Klavier (visual piano) ein 360-Grad-Panorama an die Wände der Johanniskirche.

Freitag, 27. Juli, 18.30 Uhr, Heilig-Kreuz-Münster: Isabelle Demers, Professorin für Orgel und Leiterin der Orgelabteilung an der Baylor University in Texas, spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Vierne, Henri Mulet und Olivier Messiaen sowie mit einer eigenen Transkription von Friedrich Smetanas Orchesterstück „Die Moldau“.

Samstag, 28. Juli, 20 Uhr, Heilig-Kreuz-Münster: Zu den Höhepunkten des 30. Festivals zählt das Konzert mit dem Dresdner Kammerchor und Barockorchester unter Leitung von Hans-Christoph Rademann. Auf dem Programm stehen Friedensmusiken und barocke Psalmvertonungen von Heinrich Schütz. Von 18.30 bis 19.15 Uhr findet im Refektorium des Kulturzentrums Prediger ein von Sonntraud Engels-Benz moderiertes Künstlergespräch mit Hans-Christoph Rademann statt.

Ein Gemeindegottesdienst mit dem Tiramisu-Chor der Klosterbergschule am Sonntag, 29. Juli, 10.15 Uhr, in der Augustinuskirche, und ein Musikforum über das Hören am Sonntag, 29. Juli, 17 Uhr, im Kloster Lorch mit der La Compagnia del Madrigale rundne die Woche ab.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen