Gmünder OB Arnold will nicht in Stuttgart kandidieren

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 Er will in Schwäbisch Gmünd bleiben: Oberbürgermeister Richard Arnold.
Er will in Schwäbisch Gmünd bleiben: Oberbürgermeister Richard Arnold. (Foto: Christoph Schmidt/dpa)
Aalener Nachrichten

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold wird sich nicht um den Chefsessel im Stuttgarter Rathaus bewerben. Das hat der 61-Jährige in einem persönlichen Schreiben an seine CDU-Parteifreunde erklärt. Er sehe seine Zukunft und seine Aufgaben weiter in Schwäbisch Gmünd, heißt es in dem Brief.

Den Brief, den Arnold an die CDU und seine „Mitkämpfer“ in der Landeshauptstadt Stuttgart richtet, bedankte sich für die „positiven, mutigen und spannenden Gespräche der vergangenen Wochen“ und dafür, dass ihm seine Parteifreunde eine Kandidatur in Stuttgart zugetraut hätten.

Die OB-Wahl bezeichnete Arnold als „Weichenstellung für ein neues Klima nicht nur in der Landeshauptstadt, sondern in der Region, ja im gesamten Südwesten“. Die Stadt müsse Metropolregionen wie München und Frankfurt/Main auf Augenhöhe begegnen und verdiene das auch. Stuttgart könne auch dank seiner Innovations- und Wirtschaftskraft zur „Leitstadt" für Deutschland werden.

Stickiger Treibhauskessel muss gelüftet werden

In Stuttgart werde zudem für mehr als eine Milliarde Euro ein Kulturareal geplant. Und doch gehe die Stadt „so verhupft und verschämt damit um, wie wenn wir eine etwas zu luxuriöse Kehrwoche planten“.

Auch die neuen Entwicklungsflächen dank Stuttgart 21 und eine neue Innenstadtmobilität gegen Stau und Feinstaub sollten für die neue Oberbürgermeisterin oder den neuen Oberbürgermeister „keine Last, sondern eine Lust“ sein. Stuttgart brauche einen „Klimawandel“, der „stickige Stuttgarter Treibhauskessel“ müsse dringend „gelüftet“ werden.

Nach langer Überlegung und intensiven Gesprächen sei Arnold jedoch zu der Entscheidung gekommen, dass er mit in Gmünd bleiben wolle und dort seine Zukunft sehe.

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