Ermittlungen nach Wohnhausbrand in Urbach sind nahezu abgeschlossen

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Aalener Nachrichten

Nach dem Gebäudebrand mit einem Toten und zwei Verletzten am 29. März in Urbach (Rems-Murr-Kreis) sind die kriminalpolizeilichen Ermittlungen nahezu abgeschlossen. Die Polizei hat keine Hinweise auf Brandstiftung gefunden.

Das Feuer war gegen 7.10 Uhr in dem Zimmer des 62 Jahre alten Bewohners einer Sozialwohnung ausgebrochen, der hierdurch zu Tode kam. Eine Obduktion des Mannes hatte ergeben, dass die Verletzungen durch das Feuer todesursächlich waren.

Die genaue Brandursache hingegen konnte laut Polizeibericht aufgrund der massiven Zerstörung durch das Feuer nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Anhaltspunkte für eine absichtliche oder fahrlässige Brandlegung durch Dritte liegen nicht vor.

Bei dem Brand hatte sich ein 31 Jahre alter Bewohner der Sozialwohnung schwere Verletzungen zugezogen, nachdem er auf der Flucht vor dem Feuer aus dem Fenster des zweiten Obergeschosses gesprungen war. Er konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Ein 52 Jahre alter Mann hatte leichte Verletzungen erlitten. Weitere Bewohner konnten das Gebäude, zum Teil mit Hilfe von Nachbarn, unverletzt verlassen.

Durch den Vollbrand war an dem Mehrfamilienhaus ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Es ist nicht mehr bewohnbar.

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