Aalener Nachrichten

Am Samstag, 25. Oktober, messen sich beim 24. Alb-Marathon Schwäbisch Gmünd die Langstreckenläufer. Der Hauptlauf führt auf 50 Kilometern über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen mit 1100 Höhenmetern. Der Alb-Marathon ist seit vielen Jahren die größte Ultramarathonveranstaltung Süddeutschlands.

Beinahe einzigartig ist der Lauf, weil hier tatsächlich noch ein Marathon die höchsten Teilnehmerzahlen aufweist und als Hauptlauf im Mittelpunkt steht.

Doch auch beim Alb-Marathon ist der Trend zu kürzeren Strecken an den Anmeldezahlen laut Veranstalter ablesbar. Auch auf diesen Disziplinen sind hochkarätige Wettbewerbe in Gmünd garantiert. Denn auch 25 Kilometer mit 780 Höhenmetern Differenz wollen erst einmal gelaufen sein.

Prognose fällt schwer

Nach Abschluss der Voranmeldungen ist nun auch ein Überblick über Meldestand und Favoriten möglich, auch wenn beides sich durch Nachmeldungen am Freitag und Samstag noch deutlich verändern kann.

Mit Stand zum Ende der Nachmeldungen haben sich 761 Einzelteilnehmer vorangemeldet. Davon nehmen 379 am Lauf über 50 Kilometer teil, über die 25-Kilometer-Strecke sind 219 Teilnehmer gemeldet, beim Zehn-Kilometer-Lauf sind es 141. Mögliche Sieger zu prognostizieren fällt schwer, denn erfahrungsgemäß halten sich gerade Spitzenläufer oft einen Start offen und melden je nach Tagesform und Konkurrenzsituation nach.

Einer davon ist Richard Schumacher aus Donzdorf, mehrfach Zweitplazierter des Alb-Marathons und fünffacher Sieger des Einstein-Marathons Ulm. Er ist bei den Herren über 50 Kilometer Favorit, wenngleich nicht uneingeschränkt.

Nachmeldende „Überraschungsgäste“ wie etwa die Sieger von 2011 und ’12, Charles-Mangeon Benoit und Marcus Biehl, von denen aber nichts Genaues bekannt ist, könnten das Rennen am Samstag noch spannend machen.

Weltklasse ist am Start

Vielleicht ist aber auch die Chance für einen guten Läufer aus der zweiten Reihe gekommen, etwa für Christian Buchebner (derzeit Zweiter im Europacup Ultramarathon), Jürgen Kiebler (Mehrfachsieger kleiner Läufe wie der langen Laufnacht Ulm), der Europacupläufer Paul Schiele oder Bernhard Munz. Als Lokalmatador könnt Dr. Mike Gold von der DJK Schwäbisch Gmünd in den Bereich eines Podestplatzes kommen.

Bei den Damen ist über die 50-Kilometer-Strecke die Vorjahreszweite Karin Kern wohl am stärksten einzuschätzen, sie steht derzeit schließlich auf Platz 22 der Weltjahresbestenliste (in der Altersklasse W45 sogar auf Platz 1) und auf Platz fünf der deutschen Jahresbestenliste.

Mehr Informationen und Fotos finden sich unter .

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