Tobias Schneider wird neuer Bürgermeister von Rosenberg

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Der Wahlsieger Tobias Schneider.
Der Wahlsieger Tobias Schneider. (Foto: Hermann Sorg)
Schwäbische Zeitung
Hermann Sorg

Die Rosenberger haben im zweiten Wahlgang einen neuen Bürgermeister gewählt: Tobias Schneider. Bei einer Wahlbeteiligung von 67,5 Prozent erreichte Tobias Schneider 914 Stimmen, was 61,8 Prozent entspricht. Sein Gegenkandidat Stefan Jenninger kam auf 558 Stimmen, was 37,7 Prozent entspricht. Die Dauerkandidatin Friedhild Miller erhielt eine Stimme.

Wahlleiter und Bürgermeisterstellvertreter Manfred Rupp verkündete Punkt 19 Uhr in der vollen Rosenberger Virngrundhalle das Ergebnis, nachdem der Musikverein Rosenberg die Veranstaltung eröffnet hatte. Inzwischen war die gesamte Bürgermeisterriege rings um Ellwangen angetreten, um ihrem neuen Kollegen zu gratulieren. Die Nachbarbürgermeister Christoph Konle aus Rainau und Raimund Müller aus Jagstzell wünschten ihrem neuen Kollegen mit kleinen Präsenten Glück und bekräftigten ihre nachbarschaftliche Unterstützung.

Stefan Jenninger dankt für fairen Wahlkampf

Der unterlegene Stefan Jenninger gratulierte sofort nach Bekanntgabe des Ergebnisses seinem Gegenkandidaten Tobias Schneider und dankte ihm für den stets fairen Wahlkampf. „Es war ein guter Wahlkampf, ich habe viele schöne Erfahrungen machen können und wünsche der Gemeinde Rosenberg alles Gute“, sagte er. Von der stellvertretenden Bürgermeisterin Judith El Mawla erhielt er einen Blumenstrauß, genauso wie der Gewinner der Wahl, Tobias Schneider.

Schneider zeigte sich fast sprachlos ob seines eindeutigen Ergebnisses und dankte ebenfalls für den fairen Wahlkampf. Weitere Dankesworte galten seiner Ehefrau und der ganzen Familie, die ihn viele Abende entbehren musste. Er schloss auch die Rosenberger Verwaltung in seine Dankesworte mit ein und grüßte seinen Satteldorfer Chef Kurt Wackler.

Wann die eigentliche Amtseinsetzung sein wird, ist noch nicht klar. „Ich werde so bald wie möglich nach Rosenberg kommen“, versprach Tobias Schneider den mehreren Hundert Bürgern, die seine Dankesrede mit langem und herzlichen Beifall quittierten.

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