Schnelles Internet für Rosenberg-Süd

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Schnelles Internet: Mit Leitungen wie diesen können die Menschen im südlichen Rosenberger bald schneller surfen. Es sollen Übert
Schnelles Internet: Mit Leitungen wie diesen können die Menschen im südlichen Rosenberger bald schneller surfen. Es sollen Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. (Foto: Rehder)
Edwin Hügler

Gute Nachrichten für die Bürger in Rosenberg-Süd: Die Arbeiten für den Breitbandausbau sind hier weitgehend abgeschlossen und voraussichtlich im Herbst kann das schnelle Internet in Betrieb genommen werden. Dies hat Projektleiter Michael Enßlin von der Firma Geo Data jetzt im Gemeinderat mitgeteilt.

Seinen Ausführungen zufolge fehlen noch 400 Meter an Tiefbauarbeiten, die bis Ende Mai erledigt sein sollen. Derzeit werde die Spleißplanung erstellt. Die Inbetriebnahme durch Netcom könne dann im August/September erfolgen. Manfred Rupp drängte in diesem Zusammenhang auf einen verbindlichen Termin, da die Bürger wissen müssten, wann sie ihre Verträge kündigen müssen. Michael Enßlin sagte hierzu, dass eine Bürgerinformations-Veranstaltung durchgeführt werden solle.

Rosenberg-Nord muss noch warten

Noch etwas gedulden müssen sich die Einwohner in Rosenberg-Nord. Hier sollen die Bauarbeiten für das schnelle Internet im September 2018 beginnen und bis Juli 2019 fertiggestellt werden. Danach kommt die Inbetriebnahmephase, die nach Auskunft von Enßlin bis zu sieben Monaten dauern könne. Als geschätzte Baukosten nannte er 2,38 Millionen Euro.

Nach Fertigstellung dieser Baumaßnahme stehe allen Bürgern in Rosenberg ein Internet mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Kämmerer Winfried Krieger meinte, mittelfristig sei ein Glasfaseranschluss für alle Haushalte vorgesehen. Dann seien wesentlich schnellere Geschwindigkeiten möglich. Josef Rettenmaier warnte vor übertriebenen Erwartungen. 50 Megabit pro Sekunde seien derzeit eine ausreichende Grundversorgung, mehr habe man noch nicht beschlossen.

Kinderspielplätze und „West IV“ sind weitere Themen

Der Gemeinderat hat sich vor Ort über die Situation der Kinderspielplätze in Rosenberg informiert. „Die Plätze sind in Ordnung und können vielleicht noch etwas aufgewertet werden“, sagte zu diesem Thema Manfred Rupp im Gemeinderat. Es gebe Überlegungen beim Sportplatz einen größeren Spielplatz anzulegen. Andreas Stirner regte an, für einen solchen Spielplatz die Kosten zu ermitteln und dann dieses Thema in der nächsten Sitzung zu beraten. Ein weiteres Thema in der Sitzung am Montag war das Baugebiet „West IV“.

Nach Auskunft von Kämmerer Winfried Krieger sind hier laut Bebauungsplan lediglich Pultdächer mit einer Dachneigung von acht Prozent erlaubt. Flachdächer seien nicht vorgesehen. Es gebe jedoch potenzielle Bauherren, die einen Flachdachbau erstellen wollten. Der Gemeinderat signalisierte einstimmig in diesem Baugebiet auch Flachdächer zulassen zu wollen. Da der Bebauungsplan nicht geändert wurde, müssen die Bauherren dies jedoch gesondert beantragen.

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