Rosenberger Schüler sind „Paten für gute Taten“

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Mitten unter den Schülerinnen und Schülern, die bei der Aktion „Paten für gute Taten“ 800 Euro gesammelt haben. Von links: Rekto
Mitten unter den Schülerinnen und Schülern, die bei der Aktion „Paten für gute Taten“ 800 Euro gesammelt haben. Von links: Rektor Joseph Ott (Karl-Stirner-Schule), Edith Weis (Landratsamt Abteilung Integration und Versorgung), Kerstin Wagner (Kassiererin Elternbeirat Karl-Stirner-Schule) und Wilhelm Schiele (Vorsitzender Aufwind e.V. Aalen). (Foto: afi)

Hut ab vor den Schülern der Rosenberger Karl-Stirner-Schule. Im Rahmen der Aktion „Paten für gute Taten“ waren sie in ihrer ihrer Freizeit unter anderem älteren Mitmenschen im Haushalt zur Hand gegangen. Das Trinkgeld, das es dafür gab, haben die Schüler jetzt für einen guten Zweck gespendet. Das Geld ging an den Verein Aufwind sowie an zwei Flüchtlingsfamilien in Rosenberg und Jagstzell.

Die 250 Schülerinnen und Schüler der Karl-Stirner-Schule hatten vor Weihnachten kräftig in die Hände gespuckt und geholfen, wo sie nur konnten. Egal, ob im Haushalt, bei Einkäufen, beim Auto putzen oder beim Spülmaschine ausräumen. Dieser Einsatz wurde belohnt. 770 Euro kamen zusammen, der Elternbeirat der Schule stockte die Summe auf glatte 800 Euro auf.

Zweimal geholfen

Rektor Joseph Ott bedankte sich im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula bei seinen Schülern: „Mit eurem Engagement habt ihr gleich zweimal Menschen geholfen. Zum einen durch die Hilfe im Haushalt und zum anderen jetzt mit der Spende“, betonte er.

Zur Scheckübergabe waren Edith Weis vom Landratsamt, Abteilung Integration, und Wilhelm Schiele als Vorsitzender des Aalener Vereins Aufwind in die Schule gekommen. Beide freuten sich riesig über die Unterstützung. Edith Weis erhielt einen Scheck über 250 Euro. Damit sollen die zwei Flüchtlingsfamilien in Rosenberg und Jagstzell bei der Sprachförderung unterstützt werden. Wie Edith Weis ausführte, könnte mit diesem Betrag das benötigte Unterrichtsmaterial zum Deutschlernen beschafft werden.

Wilhelm Schiele bedankte sich ebenfalls für die Spende. Er stellte den Rosenbergern Schülern seinen Kinder- und Jugendhilfeverein vor, in dem benachteiligte Kinder zum Beispiel auf dem Aufwind-Bauernhof die Pflege von Alpakas übernehmen dürfen. Das schaffe Vertrauen bei den Kindern und helfe ihnen weiter.

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